Rettungshubschrauber bringt Frau in Klinik

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Zwei Personen sind bei einem Unfall auf der A 7 nahe Heidenheim am Samstagnachmittag schwer verletzt worden.
Achtung Autofahrer: Auf der A 7 hat sich in Fahrtrichtung Ulm in der Nähe von Heidenheim ein schwerer Unfall ereignet. (Foto: Carsten Rehder)
Aalener Nachrichten

Zwei Personen sind bei einem Unfall auf der A 7 nahe Heidenheim am Samstag gegen 16.36 Uhr schwer verletzt worden. Eine Frau wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.

Nach Angaben der Polizei kam ein 56-Jähriger mit seinem Wagen nach rechts von der Fahrbahn ab, durchfuhr 200 Meter den Böschungsbereich und schleuderte über die Fahrbahn in die Mittelleitplanke. Komplett demoliert kam der Wagen entgegen der Fahrtrichtung zum Stehen. Die Beifahrerin wurde dabei so schwer verletzt, dass sie mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden musste. Auch der 56-Jährige wurde schwer verletzt und kam in eine Klinik.

Die Autobahn Richtung Süden war etwa eine Stunde voll gesperrt, was im Ferienrückreiseverkehr zu einem teilweise bis zu fünf Kilometer langen Stau Richtung Süden führte. An der Unfallstelle waren zwei Rettungswagen, zwei Notärzte, ein Rettungshubschrauber, die Feuerwehr Heidenheim mit drei Fahrzeugen und 15 Mann sowie mehrere Polizeifahrzeuge vor Ort. Zunächst war der Polizei ein Unfall mit fünf beteiligten Fahrzeugen gemeldet worden, es stellte sich dann aber heraus, dass es sich um einen Auffahrunfall am Stauende bei Kempten handelte. Ein 52-Jähriger fuhr hier mit seinem Kleinlaster trotz Vollbremsung auf einen stehenden Wagen auf. Der Autofahrer musste zuvor bis zum Stillstand abbremsen und sein Nachfolger hatte die Verkehrssituation falsch eingeschätzt. Durch den Aufprall wurde der Beifahrer im Auto leicht verletzt. Der Sachschaden beträgt 22 000 Euro.

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