Reifenwahl entscheidend bei Rallye

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 Alexander Ebert in seinem Suzuki.
Alexander Ebert in seinem Suzuki. (Foto: Sascha Dörrenbacher)
Aalener Nachrichten

Regnerisches Wetter machte den teilnehmenden Teams des Racing Team Mögglingen ordentlich zu schaffen. Die siebte Ausgabe der Rallye Fränkisches Weinland, die am vergangenen Samstag in Elfershausen stattfand, glänzte dieses Jahr nicht mit bestem Frühjahrswetter.

Bereits am Samstagvormittag regnete es ergiebig, während die Teams noch zur Besichtigung der Wertungsprüfungen unterwegs waren. Um Punkte für den Baden-Württemberg Franken Rallye Pokal zu sammeln, waren vom Racing Team Mögglingen das Team Jochen Kurz mit Copilotin Melanie Kalinke aus Schwäbisch Hall sowie Alexander Ebert mit Copilotin Karin Tielesch aus Abtsgmünd angereist.

Im strömenden Regen startete das Team Kurz/Kalinke, mangels Alternativen auf Semislicks, die Zeitenjagd in der Klasse NC2. Entsprechend Mühe hatten die Beiden dann, den BMW M3 mit der Startnummer 26 auf den ersten beiden Prüfungen auf der Strecke zu halten. Knapp eine dreiviertel Stunde später startete dann auch das Team Ebert/Tielesch auf ihrem Suzuki Swift in der Klasse NC4 mit der Startnummer 64. Hier hatte sich das Team wissentlich für Semislicks entschieden da der Großteil des Regengebiets nun durchgezogen war. Beim ersten Einsatz mit ihrem Fahrzeug legten die Abtsgmünder zu Beginn jedoch noch eine verhaltene Fahrweise an den Tag, galt es doch, sich an die Grenzen von Fahrer und Auto ranzutasten.

Eine beherzte Attacke

Beide Teams fanden sich dadurch zum Regrouping, das zur Zusammenführung des Starterfeldes dient, nur auf den mittleren Wertungsplätzen ihrer Klasse wieder. Zur zweiten Sektion trockneten die Straßen immer weiter ab, sodass sich nun die Wahl der Semislicks bezahlt machte und beide Teams den Rückstand in ihrer Klasse entsprechend mehr und mehr verringern konnten.

Nach sechs Prüfungen und 35 Wertungsprüfungskilometern konnten beide Teams ihre Fahrzeuge unbeschädigt im Parc Fermé abstellen. Das Team Kurz/Kalinke sicherte sich den vierten Platz in der Klasse NC2 sowie einen 20. Gesamtplatz. Mit beherzter Attacke auf der letzten Wertungsprüfung konnte sich das Team Ebert/Tielesch nochmals auf den zweiten Platz in der Klasse NC4 sowie den 33. Gesamtplatz verbessern.

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