Ein Bild aus vergangenen Tagen: Mathias Dirnberger spielt nun gegen seine alte Mannschaft aus Schwabsberg.
Ein Bild aus vergangenen Tagen: Mathias Dirnberger spielt nun gegen seine alte Mannschaft aus Schwabsberg. (Foto: Archiv: Thomas Siedler)
Aalener Nachrichten

Das Mannschaftsaufgebot: Dietmar Brosi, Reiner Buschow, Damir Cekovic, Ronny Endraß, Timo Hehl, Bernd Klein, Manuel Lallinger, Melvin Rohn.

Wenn die Erstligakegler des KC Schwabsberg an diesem Samstag in der Adam-Riese-Stadt Bad Staffelstein beim Tabellenzweiten antreten, wird ist das nicht unbedingt ein Vergnügen. Die Vorzeichen sprechen nicht gerade für ein mögliches Erfolgserlebnis der Ostwürttemberger Bundesliga-Kegler.

Die Oberfranken haben sich in der Sommerpause mit dem Schwabsberger Top-Spieler Mathias Dirnberger und dem Tschechen Radek Hejhal exquisit verstärkt. Hinzu kommt mit Alexander Stephan vom KRC Kipfenberg ein weiterer Ausnahmekönner in seinem Fach. Stephan hat ebenfalls eine ganze Reihe von Jahren für Schwabsberg die Kegelschuhe geschnürt. Der ohnehin schon starke Kader der Oberfranken wurde durch die Neuzugänge in der Spitze weiter verstärkt. Nicht ganz zu Unrecht werden die Adam-Riese-Städter in der laufenden Saison ganz hoch gehandelt. Punktgleich mit dem Vorjahresmeister aus Zerbst liegt das Team derzeit auf Platz zwei der Tabelle.

Schwabsberg auswärts noch ohne Punkte

Schwabsberg fährt, auswärts bislang ohne Punktgewinn, diesmal ohne Illusionen zum SKC Staffelstein. Das Ziel für jeden Akteur muss sein, persönlich eine möglichst gute Partie abzuliefern, um nicht nur mit möglichst breiter Brust in das nächste Heimspiel gegen Zwickau, sondern in die anstehende Rückrunde zu gehen. Der Terminkalender hat es bislang mit den Ostwürttembergern nicht besonders gut gemeint. Das ist eine Situation, die sich in der Rückrunde umkehren wird. Die gesamte erste Liga ist derzeit nahezu unberechenbar. Gerade in dieser Situation darf man das Punktesammeln nicht vergessen, will man am Ende nicht in die Bredouille kommen. Zudem hat man gerade auswärts einiges gutzumachen, um auch auf fremden Terrain möglichst wieder in alter Stärke aufzulaufen. Zuhause passt das bereits ganz gut. Auswärts jedoch täte ein Schuss Selbstvertrauen ganz gut. Gelingt es da noch eine Spur abgeklärter zu operieren, werden sich automatisch die Erfolge wieder einstellen. In Raindorf hat das am siebten Spieltag schon einmal ganz gut geklappt. Gelingt es daran anzuknüpfen wird es in Staffelstein zwar dennoch nicht zu den ersten Auswärtspunkten reichen, aber immerhin könnte man einen weiteren Schritt, das eigene Ego weiter stärken, gehen. „Wir sind bislang auswärts unter unseren Möglichkeiten geblieben. In der Mannschaft steckt mehr Qualität als wir gezeigt haben. Unser erklärtes Ziel für die Rückrunde muss sein, das vorhandene Potential auch abzurufen“, sagt der Schwabsberger Timo Hehl vor der Partie.

Das Mannschaftsaufgebot: Dietmar Brosi, Reiner Buschow, Damir Cekovic, Ronny Endraß, Timo Hehl, Bernd Klein, Manuel Lallinger, Melvin Rohn.

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