Pilot soll für Feuerwehreinsatz 18 000 Euro zahlen

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Ein Ultraleichtflugzeug liegt bei Degenfeld in einem Waldstück in Baumwipfeln. In dem bergigen Gelände war es am Montagabend abg
Ein Ultraleichtflugzeug liegt bei Degenfeld in einem Waldstück in Baumwipfeln. In dem bergigen Gelände war es am Montagabend abgestürzt. Eine Bergung war nicht möglich, so dass der leicht verletzte Pilot die Nacht in dem Flugzeug verbringen musste. (Foto: Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd)
Deutsche Presse-Agentur

Der 59-jährige Pilot eines Ultraleichtflugzeugs, der mit seiner Maschine Mitte August bei Schwäbisch Gmünd abgestürzt ist, muss für den Einsatz der Feuerwehr mit einer Rechnung in Höhe von rund 18 000 Euro rechnen.

Dies gab der Pressesprecher der Stadt Gmünd, Markus Herrmann, am Montag auf Anfrage der „Rems-Zeitung“ bekannt. Der Pilot aus dem Kreis Göppingen war mit seinem Flugzeug in Schwäbisch Gmünd abgestürzt und in einem Baum gelandet. Erst am nächsten Morgen konnte er gerettet werden. Die Ermittler gehen von einem technischen Defekt aus. Der zur Rettung erfolgte Hubschraubereinsatz taucht auf der Rechnung allerdings nicht auf.

Das sei Sache der Deutschen Luftrettung. Möglicherweise kommen zu den 18 000 Euro noch rund 2000 Euro für die Kosten der Höhenretter (Bergwacht) dazu, berichtet die „Rems-Zeitung“. Es sei aber auch möglich, dass die DRK-Bergwacht die Rechnung selbst ausstellt.

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Pilot hängt 13 Stunden im Baum fest
Der 59 Jahre alte Pilot war am Montagabend bei guter Sicht mit seinem Ultraleichtflugzeugs in einen etwa 30 Meter hohen Baum gestürzt. Am Dienstagmorgen konnte er gegen 8.45 Uhr gerettet werden.
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