Pfarrer Manfred Rehm (rechts) wird nach knapp fünf Jahren die katholische Seelsorgeeinheit Vorderes Härtsfeld/Oberes Kochertal
Pfarrer Manfred Rehm (rechts) wird nach knapp fünf Jahren die katholische Seelsorgeeinheit Vorderes Härtsfeld/Oberes Kochertal verlassen. Unser Bild zeigt ihn mit dem Leitenden Pfarrer Andreas Macho. (Foto: Viktor Turad)
Viktor Turad
Freier Mitarbeiter

In der katholischen Seelsorgeeinheit Vorderes Härtsfeld/Oberes Kochertal zeichnet sich ein personeller Wechsel im Pastoralteam ab: Pfarrer Manfred Rehm wird im Sommer die Ostalb verlassen. Wohin er geht, ist noch nicht heraus. Dies müssten die Gespräche mit der Diözese Rottenburg-Stuttgart weisen, die momentan liefen, teilte der Geistliche selbst mit. Offen ist damit auch, ob und wann es einen Nachfolger geben wird.

Die Seelsorgeeinheit umfasst die Gemeinden Ebnat, Waldhausen, Unterkochen und Oberkochen mit rund 10 000 Katholiken. Leitender Pfarrer ist Andreas Macho, der seit Oktober, nach dem Weggang seines Kollegen Adrian Warzecha, auch Administrator der Seelsorgeeinheit Neresheim ist. Dies wird er vorerst auch bleiben, denn die Stelle in Neresheim konnte, wie berichtet, bei der jüngsten Vergabesitzung der Diözese nicht besetzt werden.

Manfred Rehm war im November 2014 als Nachfolger von Stefan Ziellenbach in die Seelsorgeeinheit Vorderes Härtsfeld/Oberes Kochertal gekommen. Er stammt aus der Nähe von Laupheim, ist ursprünglich gelernter Forstwirt und wurde als sogenannter Spätberufener 2004 zum Priester geweiht, unter anderem zusammen mit Adrian Warzecha. Die Gläubigen auf dem Härtsfeld hat er dank seines sympathischen, offenen Wesens von Anfang an für sich eingenommen und einen Draht zu ihnen gefunden. Die Nachricht von seinem bevorstehenden Weggang wurde daher mit großem Bedauern aufgenommen.

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