Pater Albert Kannaen ist der neue Pfarrer

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 Bei einem Gottesdienst in der Ebnater Pfarrkirche ist Pater Albert Kannaen (Bildmitte) in sein Amt als Pfarrer in der Seelsorge
Bei einem Gottesdienst in der Ebnater Pfarrkirche ist Pater Albert Kannaen (Bildmitte) in sein Amt als Pfarrer in der Seelsorgeeinheit Vorderes Härtsfeld/Kochertal eingesetzt worden. (Foto: Hügler)
Edwin Hügler

Mit einem feierlichen Gottesdienst in der vollbesetzten Ebnater Pfarrkirche ist am Sonntagabend Pater Albert Kannaen in sein Amt als Pfarrer in der Seelsorgeeinheit Vorderes Härtsfeld/Kochertal eingesetzt worden. Dabei war die Freude des Paters, aber auch der Katholiken in Ebnat, Waldhausen, Unterkochen und Oberkochen deutlich zu spüren.

Begleitet von Pfarrer Andreas Macho und von drei langjährigen priesterlichen Weggefährten ist der neue Seelsorger in das Gotteshaus eingezogen. Unter den Besuchern waren auch zahlreiche Gläubige aus Berkheim an der Iller, wo Pater Albert die vergangenen acht Jahre gewirkt hat.

Macho hieß ihn in der Seelsorgeeinheit willkommen. „Ich bin dankbar für so viel Liebe und Freundlichkeit, die mir hier entgegengebracht wird“, sagte der Pater. Mut mache ihm, dass viele Menschen versprochen hätten, für ihn zu beten.

Gemeinden sollen enger zusammenwachsen

„Locus iste – das ist der Ort den Gott gemacht hat“, betonte Pfarrer Macho in seiner Predigt und erinnerte an die Kirchweihe vor 38 Jahren. In der Seelsorgeeinheit mit den Gemeinden Ebnat, Waldhausen, Unterkochen und Oberkochen werde sich einiges ändern. Macho äußerte sich zuversichtlich, dass die Gemeinden in Zukunft enger zusammenwachsen.

Mit Maria Eich gebe es eine gemeinsame Wallfahrtsstätte und die sechs Kindergärten hätten eine gemeinsame Struktur. Den Wandel zu gestalten, gehe nur im Miteinander, unterstrich Macho. Jeder einzelne in der Gemeinde müsse Glaubensfreude ausstrahlen. „Pfarrer kommen und gehen, die Gemeinde bleibt“, sagte der Pfarrer.

Der Kirchenchor Ebnat und ein kleines Orchester unter der Leitung von Günter Bittlingmaier bereicherten den Gottesdienst mit der dynamisch-freudigen „Vater Unser“-Messe von Lorenz Maierhofer, mit dem „Locus iste“ von Anton Bruckner und mit „Ave verum Corpus“ von Edward Elgar. Der Chor und die Musiker überzeugten dabei mit einer ausgesprochen feinfühligen Interpretation der Kompositionen. An der Orgel spielte Jürgen Muck.

Zum Abschluss des Gottesdienstes sprach Pater Albert Dankesworte. „Andreas, du bist so unkompliziert, ich hoffe, das bleibt so“, sagte er zu Pfarrer Andreas Macho. Die Ministranten hießen den Pater herzlich willkommen.

Im Anschluss an den Gottesdienst gab es einen Empfang im Gemeindezentrum. Dabei nutzten viele Gläubigen die Gelegenheit, um mit Pater Albert ins Gespräch zu kommen.

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