Der FDP-Ortsverband Aalen-Ellwangen hat bei der Hauptversammlung den Vorstand gewählt und den Kandidaten für die Landtagswahl n
Der FDP-Ortsverband Aalen-Ellwangen hat bei der Hauptversammlung den Vorstand gewählt und den Kandidaten für die Landtagswahl nominiert. (Foto: FDP)
IPF- UND JAGST-ZEITUNG

Kreisrat Manuel Reiger ist der Kandidat der Freien Demokraten für die Landtagswahl im kommenden Jahr. Bei der Hauptversamlung wählte der Ortsverband Aalen-Ellwangen außerdem seinen Vorstand.

Dabei wurde der Physiker und Innovationsmanager Arian Kriesch als Vorsitzender bestätigt. Die Ingenieurin und Innovationsmanagerin Ute Ackermann aus Ellwangen und der Kreisrat Manuel Reiger, seines Zeichens Rechtsanwalt, wurden als Stellvertreter gewählt. In das Amt des Schatzmeisters wurde wiederholt der Rechtsanwalt Mirco Göckeler gewählt.

Neu in den Vorstand aufgenommen wurde der promovierte Ingenieur Dr. Philipp Frank in der Funktion als Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Als Beisitzer verstärken den Vorstand die Aalener Stadträte Ilse Schmelzle und Friedrich Klein sowie Fabian Wendt, Robin Rosenstock, Andreas Holzschuh und Jonas Rössel. Den Ehrenvorsitz trägt Hans-Jörg Stützel.

In der anschließenden Wahlkreiskonferenz wurde Kreisrat Manuel Reiger zum Kandidaten für die Landtagswahl im kommenden Jahr gewählt. Als sein Stellvertreter für die Kandidatur wurde Jonas Rössel bestimmt. Reiger erklärte, wie wichtig es ihm sei, mit seiner Kandidatur den ländlichen Raum zu stärken und sich für Themen wie schnelles Internet, flächendeckenden Mobilfunk mit 5G und ärztliche Versorgung zukünftig in Stuttgart einzusetzen. Außerdem betonte er die Rolle des ÖPNV und des Schienenverkehr in ländlichen Gebieten und wie wichtig es auch in Zukunft sei, diese weiter zu verbessern. Dennoch solle man den Individualverkehr mit dem Auto nicht vernachlässigen, da man in absehbarer Zeit noch darauf angewiesen sein werde.

Zu Gast an diesem Abend war der Abgeordnete des Baden-Württembergischen Landtages Daniel Karrais. Neben Themen wie Bildungswesen, Digitalisierung und CO2-Reduzierung griff Karrais auch die Ministerpräsidentenwahl in Thüringen auf und warnte davor, sich mit Stimmen der AfD in ein Amt wählen zu lassen. „Man darf sich nicht in eine Abhängigkeit von der AfD begeben“, so Karrais. Ortsvorsitzender Arian Kriesch und Daniel Karrais forderten gemeinsam eine klare Abgrenzung der FDP von der AfD, da die demokratischen und rechtstaatlichen Überzeugungen der FDP den Ansichten und den Bemühungen der AfD klar widersprechen.

Zum Thema CO2-Reduzierung und Mobilität betonte Karrais, dass die FDP nach wie vor für einen technologieoffenen Ansatz stehe. Neben dem vorgezeichneten Weg der Bundesregierung solle man nicht die alternativen Kraftstoffe vernachlässigen. Professor Friedrich Klein betonte in der Diskussion neben den regenerativen Energieträgern die Rolle der Wasserstoffenergie, die in der Zukunft eine der Säulen der Energieversorgung sein werde. Klein machte darauf aufmerksam, dass der alltägliche Energiebedarf in den nächsten Jahren weiterhin stark ansteigen werde und deswegen jede Energieform in Betracht gezogen werden müsse.

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