Ortschaftsrat Unterkochen: Dickes Lob für Verkehrskonzept des Feuerwehrgeländes

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 Unterkochen wird durch die neue Feuerwache und das umgebende Gelände deutlich aufgewertet. Darin war sich der Ortschaftsrat in
Unterkochen wird durch die neue Feuerwache und das umgebende Gelände deutlich aufgewertet. Darin war sich der Ortschaftsrat in seiner jüngsten Sitzung weitgehend einig. (Foto: Scheiderer)
Edwin Hügler

In einer Sondersitzung hat sich am Freitagabend der Ortschaftsrat Unterkochen mit den Planungen für den Feuerwehrstandort an der Ecke Aalener Straße / Wöhrstraße befasst. Dabei gab es von allen Seiten ein dickes Lob an die Adresse der Stadt Aalen für das Verkehrskonzept sowie für die geplante städtebauliche und ökologische Aufwertung des Geländes.

Laut Wolfgang Balle von der städtischen Gebäudewirtschaft ist ein Kreisel mit einem Durchmesser von 28 Metern in der Kocherstraße zentraler Teil der Planungen. Ansonsten verlaufe die Verkehrsführung weitgehend auf der bestehenden Trasse der Aalener Straße. Vorgesehen sei auch ein durchgehender vier Meter breiter Radweg.

Das Gelände werde mit viel Grün ausgestattet. Auch erfolge eine Renaturierung des Kochers. Die Position der neuen Feuerwache sei südlich des Zufahrtarmes vorgesehen, sagte Balle. Eine Alarmausfahrt der Fahrzeuge sei an der Einmündung Wöhrstraße geplant. Der Übungshof und die Einsatz-Stellplätze nördlich des Gebäudes könnten begrünt werden.

Geschätzte Gesamtkosten: Sechs Millionen Euro

Als geschätzte Gesamtkosten für das Projekt nannte Balle sechs Millionen Euro. Davon entfielen vier Millionen Euro auf das Gebäude inklusive Abbruch der bestehenden Feuerwache. Die Verkehrs- und Gewässerplanung sei auf 1,5 Millionen Euro veranschlagt und die Grünflächen- und Renaturierungsplanung koste rund 500 000 Euro. An Zuschüssen prognostiziere man einen Betrag zwischen 0,25 und 1,25 Millionen Euro. Zum zeitlichen Ablauf sagte Balle, dass im März der Baubeschluss gefasst werden solle. Als Baubeginn stellte er das zweite Quartal 2021 in Aussicht.

„Wir schlagen hier zwei Fliegen mit einer Klappe“, meinte Ulrich Starz (CDU): Zum einen entstehe eine neue Feuerwache, zum anderen werde das gesamte Gelände stark aufgewertet. Anton Funk (CDU) wollte wissen, was mit dem Gebäude des Motorportclubs geschehe. Nach Auskunft von Ortsvorsteherin Heidemarie Matzik gehört das Gebäude der Stadt Aalen und werde abgerissen. Mit dem Motorsportclub sei man im Gespräch. Der Verein habe Nachwuchssorgen und suche daher keine neue Bleibe.

Alexander Asbrock (Grüne) äußerte sich sehr positiv über die Planungen. Man habe für etwas sehr Komplexes eine gute Lösung gefunden. Er regte an, in das Gebäude der Feuerwache Privatwohnungen zu integrieren. Kommandant Stephan Stütz kann sich so etwas gut vorstellen. Florian Stütz (Freie Wähler) und Martina Lechner (SPD) fanden das gesamte Konzept sehr gelungen und sparten nicht mit Lob für die Stadt Aalen.

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