Olschewski: „Mit so einer Leistung gewinnt man kein Spiel“

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 Viel gewühlt hat Luca Schnellbacher (24) und auch Nicolas Sessa (11) hatte seine Gelegenheit. Am Ende war aber Torwart Nikolai
Viel gewühlt hat Luca Schnellbacher (24) und auch Nicolas Sessa (11) hatte seine Gelegenheit. Am Ende war aber Torwart Nikolai Rehnen immer zur Stelle. (Foto: Thomas Siedler)
Sportredakteur/DigitAalen

Das war nichts. Da sind sich alle VfR-Akteure nach dem Spiel einig gewesen. Der Trainer Argirios Giannikis steht laut Hermann Olschewski nicht zur Debatte.

Hermann Olschewski, Präsidium Sport VfR Aalen: „Das war in der ersten Halbzeit viel zu wenig. Mit so einer Leistung gewinnt man in der 3. Liga kein Spiel. Die zweite Halbzeit war dann besser, aber es war keine Mannschaft auf dem Platz. Die Mannschaftsteile haben überhaupt nicht zusammen gepasst. Es reicht nicht, wenn sieben Spieler mitmachen. Der Trainer steht nicht zur Debatte. Wir haben fast die gleiche Punktausbeute wie in der vergangenen Runde zu diesem Zeitpunkt, aber die Liga ist enger geworden. Nun stehen wir mit elf Punkten hinten drin. Ich bin froh, dass die Englische Woche vorbei ist. Das hat an der Mannschaft genagt, genauso wie das Pokalaus und die Kommentare in den sozialen Medien. Es ist nicht hilfreich jetzt auf die Mannschaft einzuschlagen. Das verunsichert nur noch mehr.“

VfR-Akteur Thomas Geyer: „Die erste Halbzeit war die schlechteste der ganzen bisherigen Saison. Wir haben alles vermissen lassen. Dann kommen wir besser aus der Pause und bekommen ausgerechnet dann das Gegentor. Wir versuchen dann alles aber ich glaube, wir hätten noch lange spielen können und hätten nicht getroffen. Wir haben jetzt elf Punkte und müssen nun anfangen weitere Zähler zu sammeln. Nichts anderes zählt jetzt.“

VfR-Kapitän Daniel Bernhardt: „Alles was wir in Zwickau gebracht haben, war heute nicht da. Wenn wir das ganze Spiel so gespielt hätten wie in den letzten fünf Minuten, dann hätten wir das Spiel sicher nicht verloren sondern gewonnen. Fünf Minuten Leidenschaft in einem Spiel das über 90 Minuten geht, das ist dann einfach zu wenig. Wir müssen uns hinterfragen. Wir können nicht jedes Mal ein Spiel gewinnen und dann wieder eines verlieren. Wir müssen in die Köpfe bekommen, dass es um den Klassenerhalt geht. Wenn wir das nicht realisieren, dann wird das noch eine ganz ganz lange Saison. Das hat auch nichts mit den Englischen Wochen zu tun. Unter der Woche im Pokal haben andere gespielt. Die Mannschaft, die heute auf dem Platz stand, hätte topfit sein müssen.“

VfR-Akteur Royal-Dominique Fennell: „Wir sind enttäuscht. Wir haben uns viel vorgenommen und wollten unbedingt zu Hause einen Sieg einfahren. Aber wir haben vor allem in der ersten Hälfte nicht unser bestes Spiel gezeigt.“

VfR-Trainer Argirios Giannikis: „Wir haben unsauber gespielt und uns hat über die komplette Spielzeit die Frische gefehlt. Die Fortuna hat nach der Führung gut verteidigt. Am Schluss hatten wir aber die Chancen, umso bitterer, dass wir sie nicht genutzt haben.“

SC-Trainer Uwe Koschinat: „Ich habe zwei verschiedene Hälften gesehen. In der ersten Halbzeit hatten wir eine ganz ordentliche Dominanz. In der zweiten Hälfte hat sich das Spiel in unsere Hälfte verlagert, ohne zwingende Chancen für den VfR. Dann sind wir in Führung gegangen und haben dann diese mit etwas Glück über die Zeit gerettet.“

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