Ohne Medaille fährt er nicht weg

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Stefan Henne jubelte.
Stefan Henne jubelte. (Foto: LG)
Aalener Nachrichten

An verschiedensten Orten und in unterschiedlichsten Disziplinen waren die Athleten der LG Rems-Welland unterwegs. So machte sich der Läufertrupp beispielsweise auf den Weg zu den Baden-Württembergischen Berglaufmeisterschaften nach Beuren, der in den 30.Hohenneuffen-Berglauf integriert war. Über 670 Sportler haben teilgenommen und das Ziel im Burghof des Hohenneuffen und beim Schüler-Berglauf erreicht.

Im Starterfeld befanden sich auch fünf Sportler aus Essingen. Am schnellsten legte die 9,3 Kilometer und knapp 700 Höhenmeter Alexander Götz zurück - 46:31 Minuten. Damit belegte er Platz acht bei den Senioren M40. Exakt eine Minute später folgte ihm Helmuth Zekel ins Ziel. Er lief damit als Zehnter in die Top-Ten der Altersklasse M30. Direkt nach ihm die Ziellinie überquert hat Youngster Fabian Stillhammer. In 47:47 Minuten wurde er mit Platz zwei bei der männlichen Jugend U20 belohnt. Siegfried Richter (50:21 Minuten) und Steffen Böhm (50:38 Minuten) blieben beide leider knapp über der 50-Minuten-Marke. Nichtsdestotrotz trugen sie als Fünfter (M55) und Sechster (M45) ihrer Altersklasse zu einem guten Teamergebnis bei. In der Teamwertung erreichten Zekel, Stillhammer und Götz einen starken fünften Platz unter 31 Teams. Nur hauchdünn als Vierte verpassten das Team (Götz, Böhm, Richter) bei den Senioren die Bronzemedaille.

Ebenfalls am Start waren von der DJK Ellwangen-SG Virngrund, der Ellwanger Oberbürgermeister Karl Hilsenbek und dessen Sohn Philipp Hilsenbeck. Beide machten mit einer starken Leistung auf sich aufmerksam. Philipp Hilsenbeck wurde in 46:28 Minuten guter Achter (M30). Vater Karl Hilsenbeck, mit der Startnummer eins laufend, erreichte das Ziel nach 52:15 Minuten und kletterte damit als Zweiter auf das Siegerpodest der Senioren M60.

Im Kugelstoßen läuft es besser

Mehrkämpfer Stefan Henne hingegen machte sich auf den Weg nach Ulm zu den Baden-Württembergischen Meisterschaften der Aktiven. In seinem ersten Wettkampf, dem Stabhochsprung, hatte er sich von Beginn an, aufgrund der Spezialisten-Konkurrenz, nicht viel ausgerechnet. Mit 3,90 Meter blieb er als 13. im Rahmen seiner Möglichkeiten. Etwas besser sollte es im Kugelstoßen laufen. Mit 13,08 Meter im vierten Versuch stieß er sich auf Endplatzierung sieben.

Aber ohne Medaille wollte Henne von diesen Meisterschaften nicht heimfahren. Deshalb ging er am zweiten Wettkampftag hochmotiviert in den Hochsprungwettbewerb. Auch hier ging es eher schleppend los für ihn. Schon über 1,89 Meter benötigte er alle drei Versuche, ehe er die Höhe meisterte.

Doch dann wurde er immer sicherer und übersprang 1,99 Meter bereits im ersten Versuch. An den 2,02 Meter, die neue persönliche Bestleistung bedeutet hätten, versuchte er sich dann drei Mal ohne Erfolg. Nichtsdestotrotz konnte er sich im Anschluss über die Silbermedaille freuen und sein Erfolgserlebnis bei den diesjährigen Meisterschaften verbuchen.

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