OB Rentschler plädiert für starke Handwerksbetriebe

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 40 Vertreter aus Handwerksbetrieben sowie der Kreishandwerkerschaft haben sich auf Einladung des Rathauses ausgetauscht. Das Fo
40 Vertreter aus Handwerksbetrieben sowie der Kreishandwerkerschaft haben sich auf Einladung des Rathauses ausgetauscht. Das Foto zeigt von links Carina Nitschke (Wirtschaftsförderung), Edgar Horn, Thilo Rentschler, Katja Maier und Wolfgang Steidle. (Foto: Stadt Aalen)
Aalener Nachrichten

Über die integrierte Stadtentwicklung, den Flächennutzungsplan und Fachkräftemangel haben sich 40 Vertreter aus Handwerksbetrieben sowie der Kreishandwerkerschaft auf Einladung des Aalener Rathauses ausgetauscht.

Auch ging es um einen Dauerbrenner: die Vergaberichtlinien kommunaler Aufträge.

Edgar Horn, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Ostalb, zitierte die jüngste Konjunkturumfrage der Handwerkskammer und mahnte eine Entbürokratisierung an. Oberbürgermeister Thilo Rentschler stellte das integrierte Stadtentwicklungskonzept vor. 450 neue Kitaplätze seien zu schaffen, wofür 120 Erzieherinnen eingestellt werden müssten. „Das Schulsanierungsprogramm bis 2023 beträgt mittlerweile 80 Millionen Euro“, ins Bäderkonzept flössen in den kommenden Jahren 50 Millionen Euro, die Wohnungsbau Aalen investiere rund 120 Millionen in den Bau neuer Wohnungen. Brachen wie das Stadtoval, Union-, Ostertag-Areal sowie die Maiergasse in Wasseralfingen würden revitalisiert. „Für diese Aufgaben benötigen wir starke Handwerksbetriebe wie ihre“, sagte Rentschler. Zudem werde versucht, Azubis aus anderen Regionen nach Aalen zu holen, um den Mangel an Fachkräften zu lindern.

Zudem ging es um die Flächenentwicklung der Kernstadt und der Teil-orte. Im Flächennutzungsplan sollen rund 100 Hektar Entwicklungsfläche für Wohnen sowie 50 Hektar mögliche Gewerbeflächen enthalten sein, „um für eine mögliche Ausdehnung in den kommenden 30 Jahren bereitzustehen", sagte Bürgermeister Wolfgang Steidle.

Es sei aufgrund der Vergabeordnung schwierig, Ausschreibungen früher zu tätigen. Und es sei keinesfalls gängige Praxis, Ausschreibungen wieder aufzuheben, um den Preis zu drücken.

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