Neues Stadion für die TSG Hofherrnweiler: Das steckt dahinter

Visualisiert wäre der Gebäudeneubau schon einmal, der bei der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach entstehen soll.
Visualisiert wäre der Gebäudeneubau schon einmal, der bei der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach entstehen soll. (Foto: Grafik: AI+P Planungs GmbH)
Leiter der Redaktionen Aalen und Ellwangen

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach ist nach Aalener Sportallianz der zweitgrößte Verein im Stadtgebiet. An diesem Donnerstag nun hat Vorstand Achim Pfeifer zur Jahreshauptversammlung in die TSG-Halle gebeten. Ein Themenschwerpunkt: der geplante Stadionbau der TSG.

Und dafür gibt es laut Pfeifer auch Gründe. „Die Bedingungen für Fußball sind schlecht, vorne sind die Maulwürfe, dazu haben wir kein Flutlicht und keine Wettkampfmaße, dann ist da noch das Gefälle, wo es ständig Überschwemmungen gibt.“ Dazu gebe es keine Sitzmöglichkeiten für Zuschauer und Sponsoren, die Umkleidesituation sei „katastrophal“.

Deswegen müsse eine Lösung her, die wie folgt aussehen soll: Der hintere Sportplatz müsse saniert werden, dazu ein Gebäudeneubau und Kabinentrakt auf der Sauerbachseite hochgezogen werden. Es habe schon einige Vororttermine gegeben, „i-live“ sei bereits in der Planung.

Es gibt eine sportliche Unterversorgung in der Weststadt. Aber: Es tut sich seit Jahren nichts.

Achim Pfeifer

„Die TSG muss zukunfstfähig gemacht werden“, fordert Pfeifer. Der Vorsitzende übt auch Kritik an der Stadt, weist auf die schlechten Bedingungen in der Weststadt hin. „Gutachten sagen genau dies: Es gibt eine sportliche Unterversorgung in der Weststadt. Aber: Es tut sich seit Jahren nichts.“ Hier solle die Stadt von der Bremse gehen.

Und auch die Landesregierung lässt Pfeifer bei seiner Kritik nicht außen vor. Bei der Rückkehr zum Sport könnte man schon wesentlich weiter sein, politische Entscheidungen seien nicht nachvollziehbar. „Es gibt nirgendwoe schärfere Bedingungen als in Baden-Württemberg.“

Kurzerhand teste die TSG nun selbst. Von montags bis freitags könne man sich ab sofort von 17 bis 19 Uhr testen lassen. „Der Aufwand ist immens, aber Schulen können es noch nicht leisten und außerdem gibt es ja nicht nur Schüler“, so Pfeifer.

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