Neues aus Frankfurt

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 Bruno Tamm (SR-Gruppe Aalen, v. l.), Bezirksvorsitzender Jens-Peter Schuller, Helmut Geyer, Bernd Birkenmeier (SR-Gruppe Heiden
Bruno Tamm (SR-Gruppe Aalen, v. l.), Bezirksvorsitzender Jens-Peter Schuller, Helmut Geyer, Bernd Birkenmeier (SR-Gruppe Heidenheim) und Frank Dürr (SR-Gruppe Gmünd) vor der Schiedsrichterschulung in Böbingen. (Foto: privat)
Aalener Nachrichten

Er ist der höchste Vertreter der Amateur-Schiedsrichter im Deutschen Fußballbund (DFB) und hatte viel zu berichten aus Frankfurt: Helmut Geyer. Der Stellvertretende Vorsitzende ist im DFB-Schiedsrichterausschuss, vertritt dort die Interessen der Schiris von der Basis. Bei diesen Schiris der Basis aus dem Bezirk Ostwürttemberg (SR-Gruppe Aalen, Schwäbisch Gmünd und Heidenheim) war er zu einer Schulung nun zu Gast in in Böbingen. Bezirksschiedsrichterobmann Frank Dürr begrüßte viele Unparteiische.

Geyer war viele Jahre der Verbands-Schiedsrichter-Obmann im wfv bevor er diese Aufgabe beim Süddeutschen Fußballverband übernommen hatte und jetzt in dieser Funktion beim DFB ist. Dass er die Interessen der Amateurschiedsrichter dort gut vertritt zeigt unter anderem die längst überfällige Besetzung der AG Fair Play und Gewaltprävention auch mit Schiedsrichtern. Denn die Schiris sind einerseits die Hauptnutznießer dieser Aktionen aber eben auch häufig der Angriffspunkt von Anfeindungen. Unter der Leitung von Gunter A. Pilz stehen Maßnahmen zur Prävention von Gewalt und Diskriminierung in dieser Arbeitsgruppe im Vordergrund.

Der Amateurbereich der Schiedsrichter ist eigentlich in den jeweiligen Landesverbänden angesiedelt, die Amateurkommission beim DFB kümmert sich jedoch auch um die Organisation des Spielbetriebs, die Weiterbildungen von Obleuten und Lehrwarten und um neu eingeführte Spielformen wie Futsal oder aber auch um Trendsportarten wie Beach-Soccer. Natürlich kam die Sprache auch auf die zu erwartenden strukturellen Änderungen, die der DFB in punkto Schiedsrichter beim Bundestag im September beschließen will.

Im Mittelpunkt steht dabei der Wunsch die Schiedsrichterelite in Deutschland zu professionalisieren. Die Amateurschiedsrichter werden auch dann noch im Ehrenamt bleiben. Und genau für dieses ehrenamtliche Engagement auf den Sportplätzen des Bezirks bedankten sich Geyer und der Bezirksvorsitzende Jens-Peter Schuller bei den Schiris.

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