Neuer Höchststand bei aktiven Fällen im Ostalbkreis – So viele Infizierte wie noch nie

Redakteur / Regio-Onliner Ostalb

Die Infektionszahlen im Ostalbkreis haben am Dienstag einen neuen Höchststand erreicht. Das geht aus den auf dem Dashboard dargestellten Daten des Vortags bis 24 Uhr auf der Webseite des Landratsamts hervor. Mit 1200 aktiven Fällen übersteigt der Wert den bisherigen Höchststand vom 19. November 2020 (1184).

Wie das Landesgesundheitsamt im aktuellen Lagebericht vom Mittwoch berichtet, wurden im Ostalbkreis 129 Neuinfektionen registriert, 4813 im gesamten Land. 12.576 Positivfälle hat es mittlerweile seit Pandemiebeginn im Kreis gegeben, der erste wurde am 3. März des vergangenen Jahres registriert. 675 Menschen haben sich im Kreisgebiet in der vergangenen Woche mit Sars-CoV-2 infiziert.

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert liegt aktuell bei 215 und somit weiterhin oberhalb der Grenze. Zudem hat es drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus gegeben. 322 Menschen sind an oder mit Covid-19 gestorben. Damit wurden im Ostalbkreis sowie im Stadtkreis Pforzheim (ebenfalls drei) aktuell die meisten Toten im Land registriert. In Aalen steigen außerdem die aktiven Fälle weiter an. 361 waren es laut Kreisverwaltung am Dienstag, 32 mehr im Vergleich zum Montag. In Ellwangen sind derzeit 119 Menschen infiziert, in Schwäbisch Gmünd 152.

Für das Kreisimpfzentrum des Ostalbkreises in Aalen hat das Landratsamt am Mittwoch die wöchentliche Aktualisierung der Impfdaten vorgenommen. Die Zahlen werden jeweils bis Dienstag, 24 Uhr, gesammelt. Demnach haben mittlerweile 33.956 (+5630) Menschen die Erst-, 9333 (+556) die Zweitimpfung erhalten. Wie Susanne Dietterle, Pressesprecherin der Kreisverwaltung auf Nachfrage von Schwäbische.de mitteilt, „sollte bei immungesunden Personen, die eine labordiagnostische gesicherte Sars-CoV-2-Infektion (PCR-bestätigt) durchgemacht haben, eine einmalige Impfung frühestens sechs Monate nach Genesung erwogen werden“. Dieser Personenkreis benötige nur eine Impfung, so Dietterle.

Blick in die Region

Beim bayerischen Nachbarn im Donau-Ries-Kreis hat sich der Inzidenzwert nicht verändert. 248 Menschen haben sich innerhalb einer Woche und pro 100.000 Einwohner angesteckt. 733 Menschen sind derzeit positiv getestet, davon 670 auf die britische Mutationsvariante. Im Landkreis Schwäbisch Hall bleibt der Inzidenzwert nach wie vor hoch. Rund 272 Menschen haben sich hier laut Daten des Landratsamts vom Mittwoch infiziert.

Im Landkreis Heidenheim liegt die Inzidenz laut Landesgesundheitsamt aktuell bei 244, im Landkreis Göppingen bei rund 222 und im Rems-Murr-Kreis bei rund 204.

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