Neuer Chefarzt in der Aalener Psychosomatik

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Michael Fritzsch wird zum 1. Januar 2019 neuer Chefarzt der Abteilung Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin am Ostalb-
Michael Fritzsch wird zum 1. Januar 2019 neuer Chefarzt der Abteilung Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin am Ostalb-Klinikum in Aalen. (Foto: Viktor Turad)

Der Verwaltungsrat Kliniken Ostalb hat am Dienstag Michael Fritzsch einmütig zum Chefarzt der Psychosomatik und der Psychotherapeutischen Medizin am Ostalb-Klinikum in Aalen berufen. Er tritt sein neues Amt am 1. Januar 2019 an und löst Askan Hendrischke ab, der zum Jahresende in den Ruhestand tritt. Der neue Chefarzt war der „Wunschkandidat“, sagte Landrat Klaus Pavel nach der Wahl.

Fritzsch wurde in der Nähe von Hannover geboren und war nach dem Medizinstudium in Berlin und Freiburg, wo er auch promovierte, Assistenzarzt in der Inneren Medizin an Kliniken in Hattingen bei Bochum, Wuppertal und Königsfeld. Seit 2004 ist er Facharzt für Innere Medizin, seit 2010 Facharzt für Psychosomatische Medizin und Physiotherapie. Der künftige Chefarzt ist seit zehn Jahren an der Klinik für Psychosomatische Medizin und Fachpsychotherapie am Klinikum Christophsbad in Göppingen. Dort wurde er im Jahr 2014 Leitender Oberarzt.

Seine inhaltlichen Schwerpunkte liegen nach Mitteilung der Kreisverwaltung in den Bereichen von Persönlichkeitsstörungen und Traumafolgeerkrankungen, Krisen- und Kurzzeitpsychotherapie, der Behandlung von Patienten mit Essstörungen, Angst- und Zwangsstörungen, depressiven Syndromen, somatoformen Störungen, chronischen Schmerzsyndromen, somatischen Erkrankungen und psychischen Begleitstörungen.

Der 50-jährige künftige Chefarzt lebt mit seiner Partnerin und den beiden Kindern in Nürtingen, will aber an seine künftige Wirkungsstätte umziehen. Fritzsch sagte, er trete in Aalen in große Fußstapfen und sei sich der Herausforderung seiner neuen Aufgabe angesichts des Zusammenschlusses der drei Kliniken bewusst.

Landrat Pavel erinnerte an die Gründung der Psychosomatischen Klinik im Jahr 2002. Dass sie eine Erfolgsgeschichte geworden sei, sei das Verdienst von Chefarzt Hendrischke und seiner Mitarbeiter. Über seinen Nachfolger sagte Hendrischke, dessen derzeitge Chefin in Göppingen lasse ihn nur sehr ungern ziehen.

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