Neue Kita: Kritik wegen Verkehrskonzept

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Nach einer Sondersitzung des Ortschaftsrats Dewangen hat nun auch der Technische Ausschuss des Gemeinderats den Bau der neuen, dreigruppigen Kita (Kosten rund 2,5 Millionen Euro) in Dewangen nördlich der Schwarzfeldschule auf den Weg gebracht. Denn im Welland werden dringend Betreuungsplätze benötigt werden. Ohne Diskussion ging aber auch dieser Tagesordnungspunkt nicht über die Bühne.

Es gibt Stimmen, die Verkehrsprobleme im Bereich der Rechbergstraße sehen. Die Stadt hat das Ziel, dass die Kindertagesstätte möglichst nahe an der Bushaltestelle liegt, kann sich eine weitere „Kiss-and-Bye“-Spur aber vorstellen. Ohne dass der Bushalt verlegt werden muss. Während Ursula Mutscheller (SPD) von einer „absolut gelungenen Planung“ spricht, moniert Ursula Barth (CDU), dass bisher noch kein entsprechendes Verkehrskonzept rund um die neue Kita vorliege. Ihre Fraktionskollegin Margit Schmid habe „klipp und klar“ den Antrag gestellt, dass parallel zum Kita-Bau ein Verkehrsentwicklungsplan erstellt wird.

Bürgermeister Karl-Heinz Ehrmann wundert sich: Er sehe in Fragen der künftigen Verkehrsführung „in keiner Weise einen Dissens“. Und, sagte er sinngemäß, man müsse nun die dringend benötigte Kindertagesstätte zügig auf den Weg bringen und jetzt einen Beschluss herbeiführen. Es sei selbstverständlich, dass die Stadt die Verkehrsführung überprüfe, auch anhand der Ergebnisse der Verkehrsschau.

Der Gemeinderat wird in seiner nächsten Sitzung am 23. Mai nochmals beraten. Dann soll der Baubeschluss gefasst werden.

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