Naturschützer haben alle Hände voll zu tun

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Viel Arbeit liegt hinter den Mitgliedern der Naturschutzgruppe Vorderes Härtsfeld. Vorsitzender Tobias Lindner hat bei der Hauptversammlung eine positive Bilanz gezogen.

Eine Fülle von Pflegemaßnahmen und Aktionen auf den der Naturschutzgruppe anvertrauten Flächen und Biotopen wurden umgesetzt, sagte Lindner. Erwin Funk ging besonders auf die Dorfhülme und die Schafhülme in Simmisweiler ein, die beide ausgebaggert und saniert wurden, denn sie drohten wegen des starken Schilfbewuchses zu verlanden.

Hoch geschätzt werde die Kooperation mit der Grundschule, bei der Funk Schülern auf der Deponie Ellert einen Einblick in Müllverarbeitung und Recycling gab. Zudem lernten sie bei der Aktion „Gesichter einer Wiese“ vieles über Bodenaufbau, Pflanzen- und Insektenbestimmung dazu. Eine positive Bilanz legte Kassierer Thomas Köhle vor. Das Jahr der Naturschutzgruppe steht ganz im Zeichen des 25-jährigen Jubiläums, das mit einem große Fest gefeiert werden soll.

Die Ortsvorsteher von Ebnat und Waldhausen, Manfred Traub und Patriz Gentner zollten der Arbeit der Naturschutzgruppe größte Anerkennung. In einem Vortrag berichteten Kurt Lindorfer und Daniel Schäffner vom Bezirksbienenzüchterverein Aalen über die Ursachen des Bienensterbens und die Folgen. Als Alternative zum Maisanbau rieten sie zur Anpflanzung von Silphie sowie der großflächigen Anlage von Blühwiesen sowohl in den Feldfluren wie auch in privaten Gärten.

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