Narrensuppe und eine Abreibung mit Asche

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 Die Ebnater Häfastädter Narra haben 18 Neulinge aufgenommen. Das Bild zeigt Nadja Körber, der als Neuling bei den Häfastädter N
Die Ebnater Häfastädter Narra haben 18 Neulinge aufgenommen. Das Bild zeigt Nadja Körber, der als Neuling bei den Häfastädter Narra eine gehörige Portion Narrensuppe eingeflößt wurde. (Foto: Hügler)

Einen fulminanten Start in die neue Saison haben die Ebnater Häfastädter Narra erwischt: Beim Maskenabstauben in der alten Turnhalle ging die Post ab.

Die beiden Zeremonienmeister Andreas Stiele und Larissa Hübener erinnerten zunächst in launigen Fersen an die historischen Wurzeln der Ebnater Fastnacht, die bis ins 17. Jahrhundert zurückreichen. Dann konnte nicht ohne Stolz verkündet werden, dass die Häfastädter Narra inzwischen 208 Mitglieder zählen.

Nach dem Entstauben der Masken mit einem Ochsenschwanz waren die insgesamt 18 Neulinge in den Gruppen Töpfla, Goischdr, Köhler, Gugga und blaue Garde an der Reihe: Sie mussten eine besondere Prozedur über sich ergehen lassen. Dabei wurde ihnen zunächst eine gehörige Portion Narrensuppe eingeflößt, dann gab es eine Abreibung mit Asche und zum Schluss noch eine Weihe mit erfrischendem Hülmenwasser. Die Gugga-Musiker der Häfagschäbber begleiteten mit reichlich schrägen Tönen das Spektakel, und es erklang immer wieder der Schlachtruf „Häfa randvoll“. Hoch her ging es dann auch bei der anschließenden Party, zu der zwölf befreundete Narrenzünfte nach Ebnat gekommen waren.

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