Nachdem „Idai“ eine Trümmerlandschaft hinterlassen hat: 50.000 Euro für Mosambik

Lesedauer: 2 Min
 Nach dem Zyklon „Idai“ sind die Menschen in Mosambik dringend auf medizinische Hilfe angewiesen. Mit 50 000 Euro will die Stadt
Nach dem Zyklon „Idai“ sind die Menschen in Mosambik dringend auf medizinische Hilfe angewiesen. Mit 50 000 Euro will die Stadt Aalen nun helfen, das völlig zerstörte Gesundheitszentrum der katholischen Universität in Beira wieder aufzubauen. Die Aalener Bürger sind zu weiteren Spenden aufgerufen. (Foto: dpa)

Die Stadt Aalen stellt als Soforthilfe für den Wiederaufbau des Gesundheitszentrums an der katholischen Universität von Mosambik in Beira 50 000 Euro zur Verfügung. Das hat der Kultur-, Bildungs- und Finanzausschuss des Gemeinderats einstimmig beschlossen.

Durch den Wirbelsturm „Idai“ ist die katholische Universität in Beira größtenteils zerstört worden. Der erst im Februar eröffnete Neubau der medizinischen Fakultät ist vollständig verwüstet. Aus das Gesundheitszentrum ist zerstört und geschlossen. Selbst die einfachste Grundausstattung wie Medikamente oder Verbandsmaterial sei nicht mehr brauchbar, sagte OB Thilo Rentschler.

Seit über zehn Jahren unterrichtet ein Ärzteteam der Deutsch-Mosambikanischen Gesellschaft (DMG) unter der Federführung von Professor Ulrich Solzbach, dem Ärztlichen Direktor der Kliniken Ostalb, ehrenamtlich Studenten und Ärzte an der katholischen Universität in Beira.

Solzbach habe nun zusammen mit DMG-Präsident Siegfried Lingel ein erstes Konzept für den Wiederaufbau des Gesundheitszentrums erarbeitet, sagte Rentschler weiter. Die Hilfe aus Aalen solle dabei nicht die internationale Hilfe ersetzen, sondern zusätzlich ein „starkes Signal“ im Sinne der engen Aalener Verbundenheit sein.

Rentschler sagte weiter, auf den Spendenaufruf der Stadt und der DMG hin seien inzwischen 75 000 Euro eingegangen, mit denen den unter den Folgen der Sturmkatastrophe leidenden Menschen geholfen werde. „Jeder Euro wird dabei ohne Abzug direkt durchgeleitet“, versicherte der OB und bat um weitere Spenden.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen