Nachbarkreis stellt Coronadaten-Veröffentlichung ein - Erneuter Todesfall im Ostalbkreis

Redakteur / Regio-Onliner Ostalb

Der Inzidenzwert im Ostalbkreis steigt weiter stark an. Am Donnerstag berichtet das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg von 80,5 Infektionen innerhalb einer Woche und pro 100.000 Einwohner. Am Vortag lag der Wert noch bei 72,9.

 Mit 57 Neuinfektionen steigen die Gesamtfälle auf 17.862 im Kreis. Innerhalb einer Woche haben sich 253 Menschen mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt. Außerdem hat es einen weiteren Todesfall gegeben. Seit Ausbruch der Pandemie starben 425 Menschen mit oder an einer Covid-19-Erkrankung. 

Starke Anstiege der Infektionszahlen hat es sowohl in Bopfingen (25/+7) als auch in Schwäbisch Gmünd (109/+22) gegeben. Die aktiven Fälle haben ebenfalls zugenommen. Derzeit (Stand Mittwoch) sind laut Landratsamt 384 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet. Das sind 38 mehr als am Vortag. 

In Baden-Württemberg müssen 188 (+7) Patienten, die sich mit Sars-CoV-2 angesteckt haben, intensivmedizinisch betreut werden. Davon liegen zwei auf den Intensivstationen im Ostalbkreis. Einer von ihnen wird derzeit beatmet. Am Vortag war es noch ein weiterer Patient. Laut Intensivregister hat außerdem die Belegung der Intensivbetten zugenommen. 

Das Landratsamt Donau-Ries berichtet indes, dass die Patienten des Skandal-Arztes aus Wemding weiterhin kostenlos getestet werden. Außerdem sollen die Ergebnisse der Antikörpertests demnächst ausgeliefert werden, so die Behörde. 

Wie das Landratsamt des Ostalbkreises stellt die Behörde mit Sitz in Donauwörth zum November die tägliche Veröffentlichung der Infektionszahlen ein. Das teilt die Kreisverwaltung in einer Pressemeldung am Donnerstag mit. Da die Daten auch auf der Webseite des Robert-Koch-Instituts (RKI) abrufbar seien sowie für die Regelungen mittlerweile andere Parameter gelten würden, habe sich die Behörde zu diesem Schritt entschlossen, heißt es weiter.

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