Nach zwei Siegen wartet auf die Sportfreunde ein echtes Brett

 Daniel Nietzer muss mit seinen Sportfreunden am Mittwoch ran.
Daniel Nietzer muss mit seinen Sportfreunden am Mittwoch ran. (Foto: Thomas Siedler)
Schwäbische Zeitung

Neresheim-Dorfmerkingen (jsc) - Im Moment kann es eigentlich keine schwierigere Aufgabe für die Schützlinge von Trainer Helmut Dietterle geben, als gegen den derzeitigen Tabellenführer, TSG Backnang antreten zu müssen. Fünf Siege in sechs Spielen, ein Torverhältnis von 15:6 lautet die imponierende Startbilanz der TSG in der Fußball-Oberliga. Ein echter Gradmesser für die Sportfreunde aus Dorfmerkingen (Mittwoch, 17.30 Uhr).

Backnang verfügt über eine gute Mischung sehr erfahrener Spieler, angeführt von Spielertrainer Mario Marinic (37 Jahre), Kapitän Biyik (34), Binakay (32), Bitzer (31) und Tichy (29). Dazu gesellen sich junge, hungrige Spieler wie die Gebrüder Loris und Leon Maier. Die Backnanger Mannschaft blieb vollkommen zusammen und hat mit Santoro aus Großaspach lediglich einen Neuzugang zu vermelden. Neu ist das Trainergespann, Spielertrainer Mario Marinic wird von Julian Schieber als Co-Trainer unterstützt, der ja bekanntlich seine Bundesligakarriere beendet hat.

Mit zwei zu Null Heimsiegen ist das Selbstvertrauen der Sportfreunde aus Dorfmerkingen allerdings wieder etwas gestärkt und die Zuversicht ist zurückgekommen. Der spielerisch und kämpferisch überzeugende Auftritt gegen Bruchsal hat Mut gemacht, dass das Team auch auswärts erfolgreich sein kann.

Ob es angesichts der hohen Belastungen auf der ein oder anderen Position Veränderungen gibt, entscheidet sich erst nach dem Abschlusstraining. Personell sieht es wieder besser aus. Auch Michael Schiele macht nach seiner Verletzung gute Fortschritte. Dies ist auch wichtig, denn die nächsten Gegner heißen, Backnang, Bietigheim-Bissingen, Ravensburg, Göppingen und Villingen. Der Oberligafußball in Dorfmerkingen nimmt Fahrt auf und das Team wird in Backnang alles versuchen, um etwas zählbares mit auf die Heimreise auf das Härtsfeld nehmen zu können.

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