Nach Pokal-Aus: Wie der VfR Aalen gegen Fortuna Köln auftreten will

Lesedauer: 4 Min

 Folgen wieder Tore gegen Köln? Marcel Bär und der VfR hatten bisher genug Chancen, um zu treffen
Folgen wieder Tore gegen Köln? Marcel Bär und der VfR hatten bisher genug Chancen, um zu treffen (Foto: Thomas Siedler)
Sportredakteur/DigitAalen

Infos zum Gegner: Fortuna Köln

Der Verein aus der Kölner Südstadt hat in seinem fünften Drittliga-Jahr zur Zeit nicht nur wenig Erfolg, sondern auch noch mit Personalnot zu kämpfen. Aus den jüngsten vier Spielen holten die Fortunen nur zwei Punkte, derzeit fallen mehrere Spieler aus. Am Donnerstag war noch nicht klar, ob Trainer Uwe Koschinat seinen 18er Kader für den Spieltag am Samstag in Aalen gefüllt bekommt. (bp)

Knappe 17 Stunden später sieht die Welt im Fußball manchmal schon wieder anders aus. Beim VfR Aalen kam man aber auch kaum einen Tag später nicht daran vorbei, über das bittere Ereignis vom Feiertag zu reden. VfR-Trainer Argirios Giannikis riss zu Beginn der Pressekonferenz am Donnerstagmorgen das Spiel in Backnang an.

„Wenn du in so einem Pokalspiel nicht die Reifheit hast, um zu erkennen, dass in den Strafräumen die Spiele entschieden werden, dann es ist umso bitterer und ärgerlicher“, erklärte Giannikis nach dem 0:2 im Achtelfinale des WFV-Pokals beim Oberligisten TSG Backnang. Das frühe Aus gegen den Außenseiter war „verdient, eigentlich“. Dennoch: Der Trainer will die Partie „abhaken.“ Das müssen er und seine Mannschaft auch, denn schließlich empfängt der Fußball-Drittligist an diesem Samstag um 14 Uhr im Heimspiel Fortuna Köln. „Jedes Spiel schreibt seine Geschichte“, sagt der Coach. Die von Backnang war eher zum Vergessen. Gegen die Fortunen will der VfR „kontrolliert, sachlich“ auftreten und „nicht kopflos anrennen.“ Für seine Mannschaft gilt es sich jetzt in der Liga zu beweisen, denn nur dieser Wettbewerb bleibt den Aalenern in dieser Saison, um positiv von sich reden zu machen – und der VfR steht bekanntlich in einem starken Teilnehmerfeld.

Leidenschaft als Faktor

Das Spiel gegen die Kölner ist ein Nachbarschaftsduell, mit Blick auf die Tabelle. Die elf Punkte, die der VfR (14.) und die Fortuna (13.) bisher nach zehn Spieltagen gesammelt haben, sind durchwachsen – wohin der Weg führt, ist noch offen. Giannikis hat in einer Zeit von Dauer-Analysen zum Abschluss der dritten Englischen Woche in Folge auch schon die Stärken des Konkurrenten aus Köln ausgemacht. „Sie sind nach vorne sehr gefährlich, eine offensiv ausgerichtete Mannschaft“, merkt der Trainer an.

Die Offensive der Aalener – das Pokal-Aus freilich ausgeklammert – schlug beim jüngsten 3:2-Sieg in Zwickau auch besser zu, denn Chancen hatten sie immer in den zehn Spielen. Dass das Giannikis-Team versuche „ein Tor mehr zu schießen als der Gegner“ ist klar. Doch vor allem gilt es die „Leidenschaft“, wie in Zwickau, „auf den Platz zu bringen“. Ein leidenschaftlicher Auftritt könnte nicht nur ein erfolgreiches Spiel nach sich ziehen, sondern auch die Fans verwöhnen. Das Personal vom Zwickau-Sieg ist dabei eher denkbar – das 0:2 im Backnang, als Giannikis fast komplett rotierte, diente für einige Schützlinge nicht gerade als Nachweis für einen Startelf-Einsatz in der 3. Liga. Gesprächsbedarf ist da, auch in Einzelgesprächen. Wo viel Fußball gespielt wird, wird viel gesprochen. Viel Zeit bleibt oft nicht.

Infos zum Gegner: Fortuna Köln

Der Verein aus der Kölner Südstadt hat in seinem fünften Drittliga-Jahr zur Zeit nicht nur wenig Erfolg, sondern auch noch mit Personalnot zu kämpfen. Aus den jüngsten vier Spielen holten die Fortunen nur zwei Punkte, derzeit fallen mehrere Spieler aus. Am Donnerstag war noch nicht klar, ob Trainer Uwe Koschinat seinen 18er Kader für den Spieltag am Samstag in Aalen gefüllt bekommt. (bp)

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen