Nach mehr als 40 Jahren: Die Nordumfahrung Ebnat ist „in trockenen Tüchern“

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Lange haben die Menschen für sie gekkämpft, jetzt hat der Bund den Finanzbedarf von 4,9 Millionen Euro für den Nordumfahrung Ebn
Lange haben die Menschen für sie gekkämpft, jetzt hat der Bund den Finanzbedarf von 4,9 Millionen Euro für den Nordumfahrung Ebnat freigegeben. Damit kann die Ausschreibung durch das Land erfolgen. (Foto: Archiv Thomas Siedler)
Aalener Nachrichten

„Bundesseitig ist die Nordumfahrung Ebnat in trockenen Tüchern.“ Diese freudige Nachricht hat der Wahlkreisabgeordnete Roderich Kiesewetter am Freitagabend aus dem Bundesverkehrsministerium in Berlin übermittelt.

Wie Kiesewetter in der Pressemitteilung verlautbart, könne mit dem offiziellen Spatenstich bereits im Herbst oder Ende des Jahres gerechnet werden. Die Finanzierung aus dem vorhandenen Etat des Bundesministeriums sei jetzt freigegeben und auch das Land dürfte die erforderlichen Feststellungen geliefert haben.

„Ich freue mich, dass sich der jahrelange Einsatz, gemeinsam mit Winfried Mack, dem Ebnater Ortsvorsteher Traub und einer wirklich fleißigen wie kundigen Bürgerinitiative, für die Nordumfahrung Ebnat gelohnt hat“, wird Kiesewetter zitiert. Der „stetige Kampf“ und „der Druck auf alle Verantwortlichen“ habe sich ausgezahlt. Nach Jahrzehnten erhielten die Ebnater Bürger endlich eine Verkehrsentlastung. Abschließend jubiliert der CDU-Politiker: „Heute ist ein Freudentag für Ebnat und die Region!“

Wir freuen uns außerordentlich über diese Entscheidung.

Thomas Scheiger

Thomas Scheiger, Sprecher Bürgerbündnis „Pro Nordumfahrung Ebnat“, kommt in der Pressemitteilung ebenfalls zu Wort. Er begrüßt die Nachricht aus Berlin: „Wir freuen uns außerordentlich über diese Entscheidung. Nach über 40 Jahren des Wartens und Kämpfens ist es einfach schön, dass die Nordumfahrung nun gebaut wird.“

Ebnats Ortsvorsteher Manfred Traub stellt fest, dass mit der Nordumfahrung Ebnat „ein erster und wichtiger Abschnitt der B29a zwischen Autobahn A7 und der B19 in Tallage“ angegangen werde. Die Umsetzung dieser Gesamtmaßnahme als tatsächlich verwirklichbarer Weg bringe Entlastung für die Anwohner und die Autofahrer in der Raumschaft und weiteres wichtiges Entwicklungspotenzial für das „hoch attraktive Ebnat“.

Der CDU-Landtagsabgeordnete Winfried Mack weist darauf hin, dass der Bund die langjährige Forderung der Ortsumfahrung Ebnat nur umsetzen kann, weil das Land zuvor „die letzten Hürden“ beseitigt hatte.

Die Nordumfahrung Ebnat ist Teil der Gesamtmaßnahme 29a. Für die 2,1 Kilometer lange Strecke wurde jetzt der Finanzbedarf von 4,9 Millionen Euro vom Bund freigegeben. Damit kann die Ausschreibung durch das Land erfolgen. Mit einem Spatenstich ist somit ab Herbst zu rechnen.

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