Nabu-Gruppe Aalen sucht weitere Unterstützer

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 Das Unterstützerteam des Nabu will weitere Mitglieder gewinnen. Darüber freut sich auch Reinhard Bretzger (links).
Das Unterstützerteam des Nabu will weitere Mitglieder gewinnen. Darüber freut sich auch Reinhard Bretzger (links). (Foto: Jonas Bretzger)
Aalener Nachrichten

Der Natur- und Artenschutz braucht dringend Unterstützung. Davon ist die Nabu-Gruppe Aalen überzeugt. Daher haben sie eine Werbeaktion gestartet, um noch mehr Menschen für den Naturschutz zu begeistern.

„Nur mit vielen Förderern können wir unsere erfolgreiche Arbeit fortsetzen“, sagt Guido Bretzger, Vorsitzender des Nabu Aalen. Als Beispiele für gelungene Projekte des Nabu nennt er die zahlreichen Nisthilfen für verschiedene Vogelarten, Fledermäuse und Insekten, die der Nabu unterhält. Auch die Betreuung und Pflege von neun Schutzgebieten mit blütenreichen FFH-Grünland Feuchtgebiete und Trockenhänge bieten zahlreichen Pflanzen- und Tierarten Lebensraum und Schutz.

Die Sicherung der ökologisch wertvollen Flächen im Kreis ist auch Andreas Beck, zweiter Vorsitzender des Nabu Aalen, wichtig. Der Nabu betreut eine Jugendgruppe, die sehr aktiv Nisthilden baut und betreut oder in der Landschaftspflege mitanpackt. Auf weitere Unterstützer, die Lust haben, eine solche wichtige Aufgabe mitzubetreuen, freuen wir uns sehr, sagt Reinhard Bretzger, einer der Aktiven.

Zurzeit ist ein „Werbeteam“ für den Nabu im Ostalbkreis unterwegs. Das Team besteht aus Studierenden, die einen Werberausweis dabei haben. Bargeld dürfen sie keines annehmen.

„Unsere Gruppen freuen sich auf viele neue Fördermitglieder und auf neue Aktive. Mit einer Mitgliedschaft stärkt man den Naturschutz nicht nur finanziell. Jedes weitere Mitglied stärkt den Nabu bei seinen politischen Aktivitäten und Vorhaben im Sinne der Natur“, sagt Jonas Bretzger vom Nabu Aalen. „Es gibt viele Möglichkeiten, sich bei der Nabu-Gruppe einzubringen. Dafür braucht man weder ein Biologiestudium noch spezielle Fachkenntnisse – jede und jeder kann mitmachen und damit der Natur und Umwelt den Rücken stärken.“

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