Närrisch in Form

Lesedauer: 2 Min
 Die beiden Neulinge der Oschtalb Ruassgugga – Lena Polzer und Hansi Weiselt – wurden mit Ruß eingeschmiert. Dann gab’s ein Stam
Die beiden Neulinge der Oschtalb Ruassgugga – Lena Polzer und Hansi Weiselt – wurden mit Ruß eingeschmiert. Dann gab’s ein Stamperl Essig. (Foto: Hügler)

In beachtlicher närrischer Frühform hat sich am Sonntag die Aalener Fasnachtszunft (AFZ) „Zum Sauren Meckereck“ beim Maskenabstauben präsentiert: Die Akteure zeigten sich trotz Kälte und Nässe in bester Stimmung und voller Vorfreude auf eine stolze zehn Wochen lange Faschingssaison. Mit von der fröhlichen Partie waren auch die Oschtalb Ruassgugga.

Man versammelte sich beim Regenbaum in der Aalener Innenstadt und startete von hier aus zu einem Umzug durch die Straßen. Neben der Aalener Fasnachtszunft und den Oschtalb Ruassgugga waren auch die Bärafanger aus Unterkochen mit dabei.

Vor dem Rathaus gab es dann zunächst ein kleines Konzert der Guggamusiker, bevor AFZ-Vizepräsident Gerhard Luley mit launigen Versen die Akteure begrüßte. Einem dreifachen „Meck meck ahoi“ folgte „Ruass-Gugg“ und „Bärafanger, Bärafanger, hoi, hoi hoi“.

Da die Aalener Fasnachtszunft dieses Jahr keine neuen Maskenträger zu taufen hatte, schritt gleich Jochen Gerber von den Oschtalb Ruassgugga zur Tat: Er rieb den Neulingen Hansi Weiselt und Lena Polzer eine gehörige Portion Ruß ins Gesicht – die beiden nahmen es gelassen hin. Anschließend mussten sie noch ein Stamperl Essig trinken, auch diese Prozedur überstanden die zwei neuen Guggamusiker mit Bravour.

Nach einer weiteren musikalischen Einlage der bestens gelaunten Oschtalb Ruassgugga wurden die Masken der AFZ-Meckergoißen ruckzuck abgestaubt und dann aufgesetzt. Jetzt sind alle bereit und ausgerüstet für eine lange und intensive Faschingssaison.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen