Mit PS der Kälte getrotzt

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 Wieder einiges los in Abstgmünd. Die Boliden starteten an der Kochertalmetropole.
Wieder einiges los in Abstgmünd. Die Boliden starteten an der Kochertalmetropole. (Foto: Peter Schlipf)
Alexander Ebert

Trotz Kälteeinbruch und ungewissen Witterungsbedingungen, starteten am vergangenen Samstag insgesamt 103 Rallyeteams bei der 32. ADAC Ostalbrallye. Bereits freitags herrschte reges Treiben rund um das Rallyezentrum in der Kochertalmetropole in Abtsgmünd.

65 Teams in der „Rallye 70“ und 38 Teams im historischen Starterfeld waren es, die das Rallyewochenende Samstagfrüh mit dem Abfahren der Wertungsprüfungen einläuteten. Pünktlich um 11.30 Uhr fuhr der Vorjahressieger Roland Macht mit der Startnummer 1 durch den Startbogen und eröffnete damit die Zeitenjagd. Mit 144 Gesamtkilometern, wovon 70 Wertungsprüfungskilometer auf Bestzeit beziehungsweise Gleichmäßigkeit gefahren wurden, konnte die Veranstaltungsgemeinschaft (AMC Schw. Gmünd, MSC Abtsgmünd, MSC Untergröningen, Racing Team Mögglingen) den teilnehmenden Teams sowie den Zuschauern eine sehr kompakte Rallye bieten. Der Ostalbrallye Routinier und mehrfacher Gesamtsieger Rainer Noller war mit Copilot Stefan Kopczyk auf Mitsubishi Lancer Evo VIII mit der Startnummer 2 an den Start gegangen. Gleich die erste Wertungsprüfung bei Pommertsweiler konnte das Team mit sechs Sekunden Vorsprung für sich entscheiden.

Dinkel holt sich Bestzeit

Die zweite Wertungsprüfung „Röhmen“, von Haid bis Hinterbrand, ging mit zehn Sekunden Vorsprung an Patrik Dinkel, der mit seinem Copiloten Felix Kießling auf Mitsubishi Lancer Evo VIIII die Führung der Rallye übernahm. Die folgenden zwei Wertungsprüfungen konnte wieder das Team Noller/Kopczyk für sich entscheiden, jedoch den Rückstand nur auf 2,2 Sekunden verkürzen. Zu Beginn der letzten drei Wertungsprüfungen, setzte leichter Regen ein. Hier konnte sich erneut das Team Dinkel/Kießling drei Bestzeiten holen und somit den Gesamtsieg der 32. Ostalbrallye mit 13 Sekunden Vorsprung vor Rainer Noller und Stefan Kopczyk sichern. Der Vorjahressieger Roland Macht hatte gleich zu Beginn der ersten beiden Wertungsprüfungen leichte technische Probleme und fiel auf Platz 8 zurück. Dennoch konnte er sich noch den 5. Gesamtplatz sichern. Lokalmatador Ralf Stütz (MSC Abtsgmünd) holte sich mit Copilot Lars Stütz den dritten Gesamtplatz.

Folgende weitere Teams der veranstaltenden Vereine konnten sich ebenfalls erfolgreich platzieren: So fuhren vom MSC Untergröningen die Teams Kress/Kohler, mit einem Klassensieg in der NC3, auf einen 6. Gesamtplatz, Brenner/Rottweiler auf den Platz 16. Platz 19 ging an Otterbach/Creyaufmüller, Platz 21 an Jäger/Sondern, Platz 22 an Kohler/Kohler sowie Platz 42 an Team Iwaniw/Grau. Für Vereinskollege Markus Müller mit Copilotin Ramona Kees war nach WP3 die Rallye wegen technischem Defekt beendet. Vom Racing Team Mögglingen konnte sich das Team Gitzel/Bomm über den 9. Platz freuen, gefolgt von Kurz/Kalinke auf Platz 10 sowie dem Klassensieger Team der NC8 Soutschka/ Kurz auf Platz 25. Das Team Diepelt/Freihalter vom AMC Schwäbisch Gmünd konnte für sich den Klassensieg in der NC9 sowie einen 31. Platz verbuchen.

Ihr Können zeigten auch die Gleichmäßigkeitsfahrer der Retro-Rallye in einem starken Feld von 38 Fahrzeugen. Das Team Manfred Adolfs mit Werner Neugebauer auf Ford Escort Mk II zeigte einmal mehr wie präzise die Teams ihre Fahrzeuge bewegen können. Mit nur 0,36 Sekunden Sollzeitabweichung konnten sie sich den Gesamtsieg der Retro-Rallye sichern. Auf dem zweiten Platz folgte bereits das Team Udo Wagner mit Sebastian Kurz auf BMW E36 mit einer Abweichung von 0,58 Sekunden. Das Podest vervollständigte mit einer Abweichung von 0,69 Sekunden das Team Dietz/ Dietz, ebenfalls auf einem BMW E36. Das Team Spinner/Paxian aus Mögglingen auf ihrem Audi A4 auf Platz 29, gefolgt von den Honda CRX Piloten Frey/Dietrich auf Platz 31, die für Abtsgmünd an den Start gingen.

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