Michael Nuber gibt Konzert in Aalen

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Aalener Nachrichten

Karten: Telefon 07171 / 61118, E-Mail mail@michael-nuber.de oder an der Abendkasse.

Am Samstag, 6. Oktober, um 19 Uhr wird der Gmünder Konzertpianist Michael Nuber (Foto: Nuber) in der Aalener Musikschule Sonaten von Mozart und Beethoven, Meisterwerke der Romantik von Chopin und Liszt und ein Stück von Debussy interpretieren.

Wolfgang Amadeus Mozarts Sonate F-Dur KV 332 ist ein mustergültiges Beispiel für das ausgewogene Ideal einer Klaviersonate. Die Sonatenform ist das Gefäß, das die Fülle der Einfälle und Themen kaum fasst. Mozart nimmt keinerlei Rücksichten auf den Pariser Geschmack.

Ludwig van Beethovens Sonate op. 57 f-Moll „Appassionata“ ist ein Meisterwerk. Beethoven selbst hielt diese Sonate für die größte Sonate, die er bis dahin komponierte. Sie gilt als leidenschaftliches Drama.

Frédéric Chopins Polonaise As-Dur op. 53 ist eines der bekanntesten und bedeutendsten Klavierwerke Chopins. Den Beinamen „Héroïque“ erhielt sie später von Musikwissenschaftlern und Pianisten.

In Franz Liszts „Vallée d’Obermann“ spricht eine Werther-Seele sich in schwärmerischer Naturbetrachtung aus. Was Liszt aus diesem Stoff gemacht hat, ist schier unglaublich: Er legt das Werk als große sinfonische Dichtung an und fordert das Klavier nicht nur in allen technischen Belangen bis zum Äußersten, sondern lässt dieses Klavier zu uns sprechen – eines der Größten und bemerkenswertesten Klavierwerke des 19. Jahrhunderts! Interessant ist, dass der Komponist das fast gesamte Material aus drei fallenden Tönen entwickelt.

Claude Debussys letztes Prélude „Feux d'artifice“ (Feuerwerk) – eines der schwierigsten Klavierwerke überhaupt mit rasenden Läufen, wilden Dreiklangsbrechungen, Akkordkaskaden – ist auch ein atmosphärisch dichtes und packendes fast expressionistisches Meisterwerk. Mit diesem Stück endet Nubers Konzert.

Karten: Telefon 07171 / 61118, E-Mail mail@michael-nuber.de oder an der Abendkasse.

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