Michael Fritzsch ist „der richtige Mann für uns in Aalen“

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 Michael Fritzsch ist neuer Chefarzt der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin im Ostalb-Klinikum in Aalen.
Michael Fritzsch ist neuer Chefarzt der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin im Ostalb-Klinikum in Aalen. Nun wurde er offiziell vorgestellt. Das Bild zeigt (von links) den Finanzvorstand der Kliniken Ostalb, Thomas Schneider, Micheal Fritzsch, Landrat Klaus Pavel und Sylvia Pansow aus dem Vorstand. (Foto: Hügler)
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Bereits seit Februar dieses Jahres hat die Klinik für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin im Ostalb-Klinikum in Aalen mit Dr. Michael Fritzsch einen neuen Chefarzt. Bei einer Feier im Bildungszentrum wurde er am Mittwochabend offiziell vorgestellt.

Fritzsch ist in Hildesheim geboren und hat in Freiburg und Berlin studiert. Zuletzt war er Leitender Oberarzt am Klinikum Christophsbad in Göppingen.

„Wir sind davon überzeugt, dass Sie der richtige Mann für uns in Aalen sind“, sagte Landrat Klaus Pavel und lobte die fachliche und menschliche Qualifikation von Fritzsch. Die Psychosomatische und Psychotherapeutische Abteilung im Ostalb-Klinikum genieße einen hervorragenden Ruf. Besonders bekannt sei das „Aalener Modell“ einer engen Vernetzung von stationärer Abteilung und Tagesklinik. Auch gebe es in Aalen eine von nur sechs Traumaambulanzen in ganz Baden-Württemberg.

Als Chefarzt sei Fritzsch auch Krankenhausmanager. Er trage eine hohe Verantwortung, habe aber auch einen großen Gestaltungsspielraum. Pavel äußerte sich zuversichtlich, dass die Psychosomatische und Psychotherapeutische Klinik in Aalen auch in Zukunft auf einem hohen Niveau weitergeführt werde.

Fritzsch bedanke sich zunächst bei seinem Vorgänger Dr. Askan Hendrischke, der ihm ein gut bestelltes Haus überlassen habe. Er betonte, dass psychische Erkrankungen eine immer größere Rolle spielten. So hätten diese inzwischen einen Anteil von 45 Prozent bei den Frühverrentungen. Fritzsch begrüßte die zunehmende Enttabuisierung dieses Krankheitsbildes.

Zu der Klinik in Aalen führte er aus, das 42 Behandlungsplätze zur Verfügung stünden, die praktisch ständig voll belegt seien. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Patienten bezifferte er auf 36 Tage.

Zu den Behandlungsschwerpunkten in Aalen zählten Angststörungen, Traumatisierungen, Depressionen, Persönlichkeitsstörungen, chronische Schmerzen, aber auch die Alterspsychosomatik sowie Essstörungen bei vornehmlich jungen Leuten.

Dr. Isa Sammet, Chefärztin am Klinikum Christophsbad in Göppingen, vertiefte in ihrem Fachvortag „Wenn die Seele den Körper krank macht“ die Themenfelder. Die Feier wurde von den Musiktherapeutinnen Saori Anraku und Irene Keller mit feiner Musik und mit einer Flamenco-Einlage umrahmt.

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