Messerangriff auf Vater: Polizei sucht weiter nach Ex der Tochter

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Die B29 musste wegen eines Unfalls voll gesperrt werden.
Die B29 musste wegen eines Unfalls voll gesperrt werden. (Foto: Archiv- Stephan Jansen / dpa)
Deutsche Presse-Agentur

Mehr als eine Woche nach einem Messerangriff in Plüderhausen (Rems-Murr-Kreis) auf einen 53-Jährigen sucht die Polizei weiter nach dem tatverdächtigen Ex-Freund seiner Tochter.

„Die Fahndung nach dem dringend tatverdächtigen Afghanen dauert an“, twitterte die Polizei am Dienstag. Die Ermittler baten im Zusammenhang mit dem versuchten Tötungsdelikt weiter um Hinweise und hängten das Fahndungsfoto an.

Die 19-jährige Tochter des Opfers hatte die Beziehung zu dem 20 Jahre alten Asylbewerber vor einigen Wochen beendet. Daraufhin soll er in der Nacht zum 15. Juli über ein Fenster in ihr Zimmer eingestiegen sein. Sie war aber nicht zuhause.

Der Vater ertappte den Eindringling. Daraufhin soll der 20-Jährige mit einem Messer mehrfach auf den 53-Jährigen eingestochen haben. Bereits am Morgen nach der Tat war der junge Asylbewerber vorläufig festgenommen worden.

Mangels ausreichender Beweise kam er wieder frei. Inzwischen liegt aber ein Haftbefehl vor. An seinem Wohnort in Schorndorf war er zuletzt aber nicht mehr anzutreffen. Erste Hinweise brachten einem Polizeisprecher zufolge noch keinen Erfolg.

Amir Wafa ist 178 cm groß, schlank und hat dunkelbraune, circa 2-3 cm lange Haare, die seitlich kurz rasiert sind. Weiter trägt er oberhalb der linken Brust eine auffällige Tätowierung mit Umrissen der Landkarte Afghanistans.

 

Die Tätowierung des Gesuchten Amir Wafa
Die Tätowierung des Gesuchten Amir Wafa (Foto: Polizei Aalen)

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