Mehrheit der Fußballvereine spricht sich für Saisonende aus

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 Verworrene Situation: Wie geht es für die Fußballer in der Region weiter? Der Württembergische Fußballverband hat sich für ein
Verworrene Situation: Wie geht es für die Fußballer in der Region weiter? Der Württembergische Fußballverband hat sich für ein Saisonende am 30. Juni ausgesprochen und viele Vereine haben sich angeschlossen. (Foto: Thomas Siedler)
Aalener Nachrichten

Außerdem hat der Verband eine Übersicht häufig gestellter Fragen zum weiteren Spielbetrieb und zur Wiederaufnahme des Trainings zusammengestellt. Diese steht unter www.wuerttfv.de zur Verfügung.

Die drei Fußball-Landesverbände in Baden-Württemberg haben sich ganz klar für ein Saisonende am 30. Juni ausgesprochen. Doch bevor sich der Verbandsvorstand des Württembergischen Fußballverbandes (WFV) und die Delegierten des außerordentlichen Verbandstages am 20. Juni damit befassen, hatten nun eine Woche lang Vereine die Gelegenheit, sich zur Situation zu äußern.

Insgesamt 594 Vereine haben diese Chance genutzt und Stellungnahmen abgegeben. Von Seiten des WFV heißt es, dass die komplexen Fragestellungen mit großer Ernsthaftigkeit und vielfach beeindruckender Akribie bearbeitet wurden. „Es hat sich somit als richtig erwiesen, nach Argumenten zu fragen und nicht nur danach, welche Lösung im Ergebnis bevorzugt wird“, heißt es in der Pressemitteilung.

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Die Aufgabe des Verbandsvorstandes ist es nun, alle Stellungnahmen zu sichten, auszuwerten und notwendige Schlüsse zu ziehen. Für WFV-Hauptgeschäftsführer Frank Thumm ist klar: „Wir haben sicherlich in den Vorberatungen vieles bedacht.

Aber es hat sich gezeigt, dass die intensiven Diskussionen in unseren über 1500 am Spielbetrieb teilnehmenden Vereinen noch einzelne neue Aspekte hervorgebracht haben, die wir jetzt prüfen.“

Letztendlich habe sich eine überwältigende Mehrheit der Vereine dafür ausgesprochen, die Meisterschaftsrunden zum 30. Juni zu beenden und nicht zu einem späteren Zeitpunkt nach der Sommerpause fortzusetzen. Kritik gab es laut WFV daran, dass keine Absteiger ausgewiesen werden sollen.

Argumentiert wird, dass dies zu einem verschärften Abstieg und – abhängig vom noch zu beschließenden Spielmodus in 2020/21 – einem sehr dichten Spielplan führen könne. Auch an dem Vorschlag, nur jeweils einen direkten Aufsteiger pro Staffel (ermittelt via Quotienten-Regel) vorzusehen, gab es Kritik.

Im nächsten Schritt wird nun der WFV-Verbandsvorstand entscheiden, welche Anträge den Delegierten des Verbandstags am 20. Juni vorgelegt werden. Dabei sollen die eingegangenen Stellungnahmen berücksichtigt werden.

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Außerdem hat der Verband eine Übersicht häufig gestellter Fragen zum weiteren Spielbetrieb und zur Wiederaufnahme des Trainings zusammengestellt. Diese steht unter www.wuerttfv.de zur Verfügung.

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