Mehr Sicherheit, einheitliche Zeiten

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Mehr Sicherheit durch freie Durchgänge und einheitliche Zeiten mittwochs und samstags: Die Stadt Aalen will die Satzung für die
Mehr Sicherheit durch freie Durchgänge und einheitliche Zeiten mittwochs und samstags: Die Stadt Aalen will die Satzung für die Wochenmärkte ändern. (Foto: Archiv)

Die Stadt Aalen will ihre Marktsatzung ändern. Ein Hauptziel dabei ist, die Sicherheit auf dem Marktplatz und in der Innenstadt auch während der Märkte zu gewährleisten, so dass eine Einfahrt von Rettungskräften und der Feuerwehr immer möglich ist. Außerdem sollen die Marktzeiten vereinheitlicht werden.

Mit diesem Wunsch war der Verein Aalener Wochenmarkt an die Stadt herangetreten, weil die Marktzeiten an den Wochenmarkttagen Mittwoch und Samstag bislang in Aalen unterschiedlich sind und eine Vereinheitlichung wünschenswert wäre. Die Stadt will nun mit der Änderung der Marktsatzung dafür sorgen, dass die Marktstände die genehmigte Größe nicht überschreiten, dass Vordächer und Verkaufstheken jederzeit schnell entfernbar und dass Durchgänge und Durchfahrten nicht zugestellt sind. Außerdem sollen Spirituosen zum Genuss an Ort und Stelle ohne Genehmigung künftig nicht mehr verkauft werden dürfen. Die Vereinheitlichung der Marktzeiten soll künftig so aussehen: Die Wochenmärkte in Aalen und Wasseralfingen beginnen ganzjährig um 7 und enden um 12.30 Uhr. Bislang war in Aalen Ende mittwochs um 12.30 und samstags um 12.15 Uhr. Der Wochenmarkt freitags in Hofherrnweiler soll unverändert bei einer Zeit von 9 bis 15 Uhr bleiben, der in Unterkochen soll von 7.30 bis 12.15 Uhr dauern.

Mit dem Aufbau der Marktstände darf wie bisher frühestens eine halbe Stunde vor Marktbeginn angefangen werden. In Aalen soll der Standplatz künftig bis 13.15 Uhr geräumt sein, bei den anderen Wochenmärkten spätestens eine Stunde nach Marktende. In Aalen gilt bislang mittwochs eine Räumung bis 13.30, samstags bis 13 Uhr.

Reicht eine Stunde?

Bürgermeister Karl-Heinz Ehrmann verwies darauf, bei den Räumungszeiten in der Fußgängerzone habe man auch die Belange der Außengastronomie im Blick gehabt. Und er sprach von einem „gewissen Vollzugsdefizit“, das die Stadt immer wieder beim Ende des Wochenmarktes feststelle, auch was den Verkauf anbelangt. Zweifel kamen im Ausschuss daran auf, ob den Händlern tatsächlich eine halbe Stunde vor Marktbeginn reiche, um ihre Stände aufzubauen und zu bestücken. Wohl wissend, dass diese Frage auch die Bewohner vor allem am Marktplatz tangiere. Weil dieser Aspekt im Ausschuss nicht zufriedenstellend geklärt werden konnte, will die Stadt bis zur Gemeinderatssitzung am 25. Juli nochmals Kontakt mit den Marktbeschickern aufnehmen und dann einen abschließenden Vorschlag zu den Aufbauzeiten vorlegen.

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