Luca Schnellbacher: „Wunder geschehen immer wieder“

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 Luca Schnellbacher stand ein Mal in der Jubeltraube.
Luca Schnellbacher stand ein Mal in der Jubeltraube. (Foto: Peter Schlipf)
Schwäbische Zeitung

Luca Schnellbacher ackerte im Angriff wie eh und je – und war auch einer, der Chancen hatte, die Tore für den VfR Aalen beim 1:2 gegen die Sportfreunde Lotte zu machen. Sportredakateur Benjamin Post hat nach dem Spiel bei dem 24-jährigen Stürmer nachgefragt.

Wie haben Sie die bittere 1:2-Niederlage gesehen?

Wir sind gut in die Partie gestartet. Du kannst in Führung gehen, dann sieht das Spiel ganz anders aus. Dann folgt ein individueller Fehler, wie es in der Saison schon passiert ist, das wird gleich bestraft. Dann rennst du wieder einem Rückstand hinterher, machst den Ausgleich und bist die ganze Zeit am drücken. Und dann kommt wieder ein Standard, ein Mal nicht aufgepasst, dann klingelt es wieder bei uns.

Nach dem 1:0 in Kaiserslautern wäre ein Sieg so wichtig gewesen.

Wir wollten das Spiel gegen Lotte unbedingt gewinnen, das haben wir uns vorgenommen. Wir haben gut gespielt, machen aber die Tore nicht. Ich war gut im Spiel, es hat das Quäntchen Glück gefehlt.

Was gibt ihnen Hoffnung für die verbleibenden fünf Spiele?

Im Fußball ist alles möglich. Mit Wiesbaden hatten wir zwei Spieltage vor Schluss sechs Punkte Rückstand auf den Nichtabstiegsplatz und haben es dann noch geschafft. Man muss einfach nur weiter dran glauben, sich nicht aufgeben. Wir geben weiterhin alles, es ist ja noch alles möglich. Man sieht ja auch, dass die Mannschaft lebt. Es ist ja nicht so, dass wir lustlos auftreten oder die Saison schon abgeschrieben haben. Wunder geschehen ja immer wieder.

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