Liederkranz verbreitet festlichen Glanz

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 Auch der gemischte Chor des Liederkranzes Unterkochen ist in der Marienwallfahrtskirche aufgetreten.
Auch der gemischte Chor des Liederkranzes Unterkochen ist in der Marienwallfahrtskirche aufgetreten. (Foto: Edwin Hügler)

Der RUD-Werkchor und die Chöre des Liederkranzes Unterkochen haben am Sonntag bei ihrem Konzert in der voll besetzten Marienwallfahrtskirche festlichen Glanz verbreitet. Die beteiligten rund 70 Sänger interpretierten die weihnachtlichen Lieder mit Freude, aber auch mit Feingefühl für den jeweiligen Charakter der Kompositionen.

Das von Gerhard Stahl moderierte Programm bot die ganze Bandbreite weihnachtlicher Musik, von frisch, lebendig und rhythmisch akzentuierten Stücken, über freudig geprägte Melodien bis hin zu Tonsätzen mit ausgesprochen innigen Passagen. Die größtenteils a-cappella vorgetragenen Lieder berührten die Besucher.

Der sehr feinfühlig agierende junge Chor Cantiamo, unter der Leitung von Sibylle Mathia, widmete sich zunächst englischsprachiger Literatur und sang „Carol oft the Bells“ und „Soon – ah with done“. Später intonierte der Chor noch „Leise rieselt der Schnee“, „The first Novell“ und das strahlende „Gloria“ mit Klavierbegleitung von Bennett Lutz.

Die von Hellmut Litzelmann dirigierten Chöre des Liederkranzes imponierten mit sauberer Intonation und harmonischer Gestaltung der überwiegend romantischen Chorsätze.

Der Gemischte Chor brachte das bewegte „Freu dich, Erd und Sternenzelt“ zum Vortrag und entführte dann mit „Der Abend kommt“ in ruhige Gefilde. Zusammen mit dem RUD-Werkchor überzeugte der Chor auch beim „Tollite hostias“ aus einem Weihnachtsoratorium.

Chor zeigt sich von der besten Seite

Der reine Männerchor des Liederkranzes zeigte sich beim gefühlvollen „Es wird schon gleich dunkel“ und beim freudigen „Jubilate“ von seiner besten Seite. Auch mit dem RUD-Werkchor harmonierte der Chor prächtig. Zu hören waren „Als die Welt verloren“ und ein „Winternächt’ges Schweigen“.

Der Frauenchor des Liederkranzes erwies sich als homogener Klangkörper. Das Repertoire reichte vom innigen „Maria durch ein’ Dornwald ging“ über das flotte „Sieh, dein König kommt zu dir“ bis hin zum fröhlichen „Nehmt die Schalmeien“.

Einer der Höhepunkte des Konzerts war das „Weihnachts-Halleluja“, dargeboten von Solosängerin Sibylle Mathia und von Hellmut Litzelmann an der Gitarre.

Feststimmung erfasste die Besucher als der Gemischte Chor und Cantiamo achtstimmig „O du fröhliche“ erklingen ließen. Getragen von dieser Freude sangen dann alle an diesem Konzert beteiligten Chöre zusammen mit dem Publikum „Alle Jahre wieder“, begleitet von Katharina Hutter an der Orgel. Beim abschließenden Instrumentalstück zeigte dann Max Sonnenfroh sein Können als Saxofonist.

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