Land finanziert Impfstrukturen im Kreis weiter

 Landrat Bläse will das Impfangebot für Fünf bis Elfjährige ausbauen.
Landrat Bläse will das Impfangebot für Fünf bis Elfjährige ausbauen. (Foto: Sebastian Willnow / dpa)
Aalener Nachrichten

Am Donnerstag, 13. Januar, hatte Gesundheitsminister Manne Lucha mit den Landräten über die Fortsetzung der Impfkampagne gesprochen. Dabei ging es darum, welche Strukturen hierfür in den kommenden Wochen und Monaten notwendig sein werden. Inzwischen hat das Sozialministerium des Landes dem Ostalbkreis bestätigt, dass die Finanzierung von zehn Impfteams gesichert ist. „Damit können wir unsere Impfkampagne auf dem bisherigen Niveau fortsetzen, solange der Bedarf gegeben ist“, freut sich Landrat Joachim Bläse und dankt gleichzeitig Minister Lucha für die Unterstützung.

220 065 Menschen haben im Ostalbkreis eine Erstimpfung, 212 633 eine Zweitimpfung und 129 792 wurden bereits geboostert. Somit liegt die Impfquote der vollständig geimpften Ostälbler bei 67,7 Prozent, die der geboosterten bei 41,3 Prozent - jeweils bezogen auf die Gesamtbevölkerung.

„Wir liegen damit leicht über dem Landesdurchschnitt. Gleichzeitig stellen wir aber in den letzten beiden Wochen fest, dass die Impfzahlen in unseren Stützpunkten und bei den mobilen Einsätzen in den Städten und Gemeinden rückläufig sind“, erklärt Bläse. „Deshalb werden wir voraussichtlich ab Februar unsere Kapazitäten dieser Entwicklung anpassen, die Impfstrukturen zeitlich und personell etwas zurückfahren und auf Stand-by setzen. Damit ist gewährleistet, dass wir kurzfristig wieder auf das Maximum hochfahren können, sollte eine vierte Impfung notwendig sein oder sonstiger Bedarf entstehen.“

Intensivieren will der Landrat das Angebot in den „Impfpünktchen“ für fünf bis Elfjährigean den Kliniken in Aalen und Mutlangen, indem mehr Termine in kürzerem Takt angeboten werden. Angesichts des Booster-Bedarfs in Altenpflegeeinrichtungen, wo derzeit erst gut zwei Drittel der Bewohner eine Auffrischungsimpfung erhalten haben, wird der Ostalbkreis den Einrichtungsträgern erneut Unterstützung durch Mobile Impfteams anbieten, um den Schutz dieser vulnerablen Bevölkerungsgruppe zu verbessern.

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