Das Aalener Trio war auch in Abu Dhabi zu stoppen.
Das Aalener Trio war auch in Abu Dhabi zu stoppen. (Foto: Thum)
Aalener Nachrichten

Auch beim dritten Rennen in Abu Dhabi kontrollieren Steffen Thum und Rémi Laffont das Feld und belegen beim Tagessieg von Daniel Gathof zusammen mit ihrem Teamkollegen Simon Gegenheimer die Plätze zwei, drei und vier.

Abu Dhabi war dieses Mal der Schauplatz für die Mountainbiker des Aalener Profirennstalls und alle drei Sportler zeigten sich in sehr guter Verfassung über die 87 Kilometer. Höhenmeter gab es hier nicht allzu viele und so konnte man mit einem starken Team und guter Taktik viel erreichen.

„Ich habe mich nach dem Rennen in Rio sehr gut gefühlt und wenn die Berge nicht lange sind, dann kann ich auch über drei, vier Stunden auf Weltcupniveau bestehen“, so Gegenheimer, der noch fünf Tage zuvor in Brasilien den zweiten Platz der Weltcup-Gesamtwertung ersprintete. Um das Feld einfacher kontrollieren zu können, ließen die drei Teamkollegen direkt bei Kilometer Null Daniel Gathof ausreißen. Gathof gilt zwar als starker Kämpfer, stellt jedoch in der Gesamtwertung für Laffont und Thum keine Gefahr dar. „Wir haben erst einmal abgewartet und geschaut wie die Anderen reagieren.

Erst nach 40 Kilometern haben wir dann das Tempo erhöht und gemeinsam versucht uns zu lösen. Simon hatte einen sehr guten Tag und wenn wir alle drei zusammen sind, Weltcupsieger im Sprint und Marathon, dann ist da schon Zug auf der Kette“, so Thum beim Interview im Ziel.

Gathof nicht mehr zu stoppen

Das Dreiergespann konnte sich an einem sehr windigen Stück lösen und attackierte als sich ein kleines Loch im Feld auftat. Damit waren sie über die gesamte Marathonstrecke von 87 Kilometern nicht mehr einzuholen und nur der zu Beginn ausgerissene Gathof konnte seinen Vorsprung über die Sandpisten um Abu Dhabi noch ins Ziel retten.

Die Plätze zwei, drei und vier gingen an Laffont, Gegenheimer und Thum, die damit die Gesamtführung weiter sicher ihm Griff behalten. Aktuell ist es Laffont, der vor Thum hier die Führung innehat. Jedoch verdeutlichen die Beiden immer wieder, dass es absolut nichtig sei, wer von ihnen in Führung ist und sie nur den Sieg für das Team als Ziel haben. Nach Rio und Abu Dhabi geht es jetzt zurück zu den Familien nach Frankreich und Deutschland. Eine Woche Regeneration und Training zuhause steht an, bevor am 14. Dezember der Kampf um die Arabien Epic-Rennserie weiter geht.

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