Kunstpreis geht an Cordula Güdemann

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 Zum 15. Mal wird die VR-Bank Ostalb am Sonntag, 12. Mai 2019, ihren Kunstpreis vergeben. Den Preis erhält die Malerin Cordula G
Zum 15. Mal wird die VR-Bank Ostalb am Sonntag, 12. Mai 2019, ihren Kunstpreis vergeben. Den Preis erhält die Malerin Cordula Güdemann. (Foto: VR-Bank)
Aalener Nachrichten

Preisübergabe ist am Sonntag, 12. Mai 2019, um 11 Uhr in der Galerie im Rathaus Aalen. Dann wird auch der 3. Inklusionspreis der VR-Bank Ostalb und der Stadt Aalen vergeben.

Zum 15. Mal wird die VR-Bank Ostalb am Sonntag, 12. Mai 2019, ihren Kunstpreis vergeben. Den Preis erhält die Malerin Cordula Güdemann.

Die 1955 im badischen Wehr geborene Meisterin des lakonischen Witzes studierte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe und in Düsseldorf. Ihr Talent wurde früh gewürdigt mit dem Villa-Romana- und dem Villa-Massimo-Preis, bevor sie 1995 eine Professur für Malerei an der Stuttgarter Akademie der Bildenden Künste erhielt. Sie lebt und arbeitet in Stuttgart.

„Als Vertreterin der figurativen Malerei hat sich Güdemann die Welt der abstrakten Kunst erobert. (...) Sowohl ihre großformatigen Bilder wie auch die mittel- und kleinformatigen Gouachen bestechen durch ihre drastische, manchmal splittrig-explosive Farbigkeit. Die Malerin versteht Kunst auch als Reaktion auf gesellschaftliche und weltpolitische Entwicklungen. In den neuen Bildern lässt sich ein Weg von der Abstraktion zur Figuration und wieder zurück verfolgen, der im Grunde kein Weg, sondern fast schon ein Parcours auf dem Allgemeinplatz ist: In diesem Werk gibt es keinen Unterschied zwischen den einstmals getrennten Lagern.“ Das sagte Günter Baumann über die Künstlerin bei einer Eröffnungsrede im Kunstverein Böblingen.

In der Ausstellung ist auch die Serie „49 Vips“ zu sehen. Dazu erschien im Kerber-Verlag ein Buch mit den „Simultantexten“ des Schriftstellers Peter O. Chotjewitz. Jedem „Vip“ wurde ein Text beigegeben.

Das künstlerische Werk von Professorin Cordula Güdemann hat die Jury des Kunstpreises der VR-Bank Ostalb insbesondere wegen seiner Bandbreite und seiner hohen Aussagekraft fasziniert.

Der Kunstpreis-Jury wird ab dem nächsten Jahr neben Aalens Oberbürgermeister Thilo Rentschler, Roland Schurig, dem Geschäftsführer Stiftung Schloss Fachsenfeld, der Direktorin des Ulmer Museums, Stefanie Date, der Kunsthistorikerin Sabine Heilig und Vertretern der VR-Bank Ostalb auch die Leiterin des Museums im Prediger in Schwäbisch Gmünd, Monika Boosen, in Vertretung auch Joachim Haller, dem stellvertretenden Leiter des Musems im Prediger, angehören.

Somit werden künftig auch Ausstellungen der Kunstpreisträger im Museum im Prediger Schwäbisch Gmünd im Wechsel mit der Galerie im Rathaus Aalen und auf Schloss Fachsenfeld stattfinden.

Preisübergabe ist am Sonntag, 12. Mai 2019, um 11 Uhr in der Galerie im Rathaus Aalen. Dann wird auch der 3. Inklusionspreis der VR-Bank Ostalb und der Stadt Aalen vergeben.

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