Kreisliga A: Schwabsberg, Hüttlingen und die Gunst der Stunde

Lesedauer: 5 Min
Kurz vor dem Aufstieg? Schwabsberg trifft auf Pfahlheim.
Kurz vor dem Aufstieg? Schwabsberg trifft auf Pfahlheim. (Foto: Siedler)
Nico Schoch

Die Fußball-Kreisliga A biegt in ihre möglicherweise vorentscheidende Woche dieser Saison ein. Vor allem die Relegationsplätze sind noch heftig umkämpft, während Schwabsberg-Buch dem Meistertitel einen großen Schritt näher kommen könnte.

Kreisliga A I: Der TSV Essingen II (13./28 Punkte) gelang am vergangenen Sonntag ein überlebenswichtiger 3:0-Erfolg über die SG Bettringen II, die Freude darüber war allerdings nur von kurzer Dauer. Da der eingesetzte Verbandsliga-Akteur Jonathan Sedlmayer nicht spielberechtigt gewesen wäre, wird am grünen Tisch voraussichtlich aus einem 3:0 ein 0:3 – und damit befände sich die Verbandsliga-Reserve als Tabellenvorletzter wieder mittendrin im Schlamassel. Umso wichtiger wäre es für die Essinger, beim Aufstiegsaspiranten FC Schechingen (3./49) für eine weitere Überraschung zu sorgen. Auch Schlusslicht Hohenstadt/Untergröningen (16./24) ist gegen Mögglingen (10./33) bereits zum Siegen verdammt, um weiterhin auf den Klassenverbleib hoffen zu dürfen.

Kreisliga A II: Die letzte englische Woche bricht an und für einige Mannschaften dürften es richtungsweisende drei Spieltage werden. Allen voran könnte Schwabsberg-Buch (1./60) einen großen Schritt in Richtung Bezirksliga machen, vorausgesetzt dem Klassenprimus gelingt gegen Pfahlheim (10./39) der vierte Heimsieg in Serie.

Der Vorsprung auf die Konkurrenz würde dadurch weiter anwachsen, da mit den Sportfreunden Dorfmerkingen II (2./56) der härteste Rivale spielfrei aussetzen muss. Die Gunst der Stunde nutzen würde auch der TSV Hüttlingen (3./54) nur allzu gerne. Für die Mannschaft von Trainer Eugen Rösch, die seit der Winterpause erst eine Niederlage in elf Partien hinnehmen musste, ist der Meistertitel nach dem 1:1-Remis gegen Schwabsberg zwar aller Voraussicht nach außer Reichweite. Durch einen Auswärtserfolg beim TSV Adelmannsfelden würden die Hüttlinger den Relegationsrang einnehmen, darf seinen kommenden Gegner aber keinesfalls unterschätzen. Denn während die Rösch-Truppe mittendrin ist im Dreikampf um den Aufstieg, geht es für die Hausherren im Abstiegskampf um Alles oder Nichts. Aktuell rangiert der TSV Adelmannsfelden (14./29) auf dem Relegationsplatz, so dass zumindest in der Verlängerung dieser Saison der Ligaverbleib gelingen könnte. Allerdings sitzt ihnen der auf dem ersten Abstiegsrang liegende SV Ebnat (15./24) im Nacken, zugleich ist die TSG Abtsgmünd (13./33) und das sicher rettende Ufer weiterhin in Sicht. Während die Kochertäler beim SSV Aalen (8./40) antreten und bei einem Dreier den Klassenerhalt dicht vor Augen hätten, steht den Ebnatern gegen den FC Schloßberg (16./19) das erste von vier Endspielen bevor.

Ebnat braucht einen Sieg

Nach zuletzt drei Niederlagen am Stück muss der SVE zwingend gewinnen, um den direkten Absturz aus der Bezirks- in die B-Liga noch verhindern zu können.

Der FCS hingegen besitzt ohnehin nur noch theoretische Chancen und wäre bei einer weiteren Niederlage ebenso vorzeitig abgestiegen wie Ellenberg (17./14). Auf seiner Abschiedstournee bestreitet das Schlusslicht gegen Bopfingen (9./39) sein vorletztes Heimspiel in der A II. Derweil fehlen Westhausen (11./37) und Eigenzell (12./37) jeweils noch zwei Zähler, um auch rein rechnerisch vor dem Abstieg gerettet zu sein.

Westhausen gastiert beim derzeit schwächelnden VfB Tannhausen (6./46), der nur eines der vergangenen fünf Spiele für sich entscheiden konnte und damit seine Aufstiegschancen verwirkt hat. Zeitgleich empfängt Eigenzell den SV Kerkingen (4./49), der nach zuletzt drei sieglosen Auftritten nur noch theoretische Chancen darauf hat, den zweiten Tabellenplatz und damit die Aufstiegsrelegation zu erreichen. Ein kleines Spitzenspiel im oberen Mittelfeld liefern sich derweil Stödtlen (5./47) und Union Wasseralfingen (7./42).

Kreisliga A III: Die Formkurve zeigte zuletzt wieder nach oben. Doch um ihren gesicherten Mittelfeldplatz weiter zu festigen, sollte Königsbronn/Oberkochen (9./33) gegen den Drittletzten Hohenmemmingen (14./25) seinen dritten Sieg in Folge einfahren.

Mehr zum Thema
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen