Kreisliga A: Jagd auf den Relegationsplatz ist eröffnet

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Der FC Ellwangen sehnt einen Sieg herbei.
Der FC Ellwangen sehnt einen Sieg herbei. (Foto: Afi)
Nico Schoch

Nur noch vier Spieltage verbleiben bis zur Winterpause und in der Fußball-Kreisliga A haben sich bereits klare Verhältnisse herausgebildet. Auf- und Abstiegskampf konzentrieren sich derzeit allen voran auf beiden Relegationsplätze.

Kreisliga A II: Er geht weiter und weiter, der unglaubliche Lauf des SSV Aalen (1./34 Punkte). Der Spitzenreiter ließ sich auch vom Schlusslicht aus Ellwangen nicht ausbremsen und feierte beim 3:0 seinen elften Sieg im 13.Saisonspiel. Bereits diesen Sonntag könnte der SSV die Gratulationen zur vorzeitigen Herbstmeisterschaft entgegennehmen – vorausgesetzt, die Aalener gewinnen ihr Heimspiel gegen den SV DJK Stödtlen (11./19) und der TSV Adelmannsfelden (2./25) gewinnt parallel dazu nicht beim SV Wört (8./21). Verdient wäre dieser Zwischenschritt auf dem Weg zur möglichen Bezirksliga-Rückkehr allemal. Doch nachdem die Pflichtaufgaben gegen drei aktuell auf den Abstiegsplätzen rangierende Mannschaften souverän gelöst wurden, wartet nun schon ein ganz anderes Kaliber auf den Spitzenreiter. Der SV DJK Stödtlen (11./19) zeigte bislang zwar sehr wechselhafte Leistungen, war in jüngerer Vergangenheit aber ein Aalener Angstgegner: Tor- und sieglos beendet der SSV die vergangenen vier Duelle mit den Schwarz-Weißen. Doch unabhängig vom neuerlichen Spielausgang gilt auch für die Stödtlener, dass aktuell maximal der zweite Rang hinter der Übermannschaft aus Aalen und die damit verbundene Teilnahme an der Aufstiegsrelegation in Reichweite scheint. Dafür gibt es nicht weniger als zehn Anwärter, die gerade einmal sechs Punkte voneinander getrennt liegen. Während Adelmannsfelden mit aller Macht versuchen wird, seine prädestinierte Position zu behaupten, befinden sich die Sportfreunde Dorfmerkingen II (3./24) in Lauerstellung und haben einen Heimdreier gegen den abstiegsbedrohten SV Kerkingen (15./11) fest im Blick. Ebenfalls keine Punkte zu verschenken hat die SGM Union Wasseralfingen (4./23), die bei der DJK SV Eigenzell (14./12) antritt. Ein echter Kracher verspricht das Duell der Tabellennachbarn TSV Hüttlingen (6./22) und TSV Westhausen (5./22) zu werden. Die Hausherren sammelten durch ihre jüngsten beiden Siege dringend benötigtes, neues Selbstbewusstsein. Die Westhäuser, die sich in vier Vergleichen mit Hüttlingen bislang erst einmal durchsetzen konnten, wurden hingegen in ihrem Erfolgslauf durch eine Punkteteilung mit dem SV Pfahlheim (12./17) ausgebremst. Eben dort ist nun der VfB Tannhausen (7./21), während der spielfreie TV Bopfingen (9./20) zum Zuschauen verdammt ist.

Im Tabellenkeller hat sich die Lage für den FC Ellwangen (17./5) und den SC Unterschneidheim (16./6) dramatisch zugespitzt. Der erste direkte Nichtabstiegsplatz ist mit zehn Punkten Rückstand längst außerhalb der eigenen Sichtweite, zugleich liefern sich Kerkingen (15./11) und Eigenzell (14./12) ein Fernduell um den Relegationsplatz. Der FCE sehnt sich den ersten Sieg seit über zwei Monaten herbei und will auf fremdem Platz bei den Sportfreunden Rosenberg (13./16) die Wende erzwingen. Der SCU rechnet sich ebenfalls auswärts bei der TSG Abtsgmünd (10./19) Chancen aus auf einen oder sogar drei Punkte, die für die langsam schwindende Hoffnung im Abstiegskampf außerordentlich wichtig wären.

Kreisliga A III: Gegen Tabellennachbar Giengen kam die SGM Königsbronn/Oberkochen (13./12) zuletzt nicht über ein unbefriedigendes 2:2-Remis hinaus und verpasste es damit, den Vorsprung zur Abstiegszone auszubauen. Immerhin bietet sich bereits diesen Sonntag vor fremder Kulisse beim Neuling SV Altenberg (10./13) die nächste Gelegenheit, sich wieder etwas mehr Sicherheit zu verschaffen.

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