Konzert wird zur Premiere und Modenschau

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 Das Jugendvororchester Primusicus des Musikvereins Fachsenfeld spielte unter anderem „Lemon Tree“ oder „Rock the Night“. Zuvor
Das Jugendvororchester Primusicus des Musikvereins Fachsenfeld spielte unter anderem „Lemon Tree“ oder „Rock the Night“. Zuvor hatten die Musiker ihre brandneuen T-Shirts präsentiert. (Foto: Markus Lehmann)

Zu einer Modenschau und einer Premiere ist das Jugendkonzert des Musikvereins Fachsenfeld geworden: Die Jüngsten auf der Bühne der Turn- und Festhalle spielten zum ersten Mal vor einem größeren Publikum, das Jugendvororchester Primusicus präsentierte nach elf Jahren seine neuen T-Shirts mit einer Überraschungseinlage. Und das Jugendblasorchester spielte ein Repertoire, das von „Flashdance“ bis zum „Bozner Bergsteigermarsch“ reichte.

Beherzt spielten die Jüngsten der Bläserklasse der Reinhard-von-König-Schule unter anderem „Merrily we roll along“. Erst seit September haben sie mit dem Unterricht begonnen und sie können stolz darauf sein, was sie schon nach so kurzer Zeit den Instrumenten entlocken. Mit „Zauberland“ startete das Jugendvororchester „Primusicus“ (Leitung: Verena Vogel) und sorgte dann für eine Überraschung bei den Gästen: Die jungen Musiker wünschten noch einen „entspannten Abend“ – und verschwanden von der Bühne. Mit der Fanfare der Filmmusik „Rocky“, Konfetti und Luftschlangen in die Besucherreihen werfend kehrten sie dann zurück und Jungmusiker Jonas präsentierte in einer Art Modenschau das neue Poloshirt, das Jugendleiterin Melanie Graf beschrieb: Vorne auf der Brust prangt das Vereinswappen, hinten steht der Schriftzug Primusicus und eine Notenzeile – als Art „Musikergeheimnis“, wie Graf erklärte. Wer Noten lesen kann, konnte es entziffern. Bis dahin hatte das Vororchester mit „Leuchtfeuer“, „Rock the Night“ und „Lemon Tree“ unterhalten. Dieses Stück hatten sie ständig auf der Jugendfreizeit gehört. Deshalb war klar – das wird einstudiert.

Nach der Pause ging es weiter mit dem Jugendblasorchester unter der Leitung von Manuel Modes. Es zeigte, dass es fleißig geprobt hatte und viel Spaß an Blasmusik hat – ob nun poppig („Wannabe“, „I will survive“) oder als klassischer Marsch.

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