Kolpingpreis für Uganda-Hilfe

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 Helene Dingler (rechts) engagiert sich seit vielen Jahren in Uganda.
Helene Dingler (rechts) engagiert sich seit vielen Jahren in Uganda. (Foto: Dingler)
Johannes Müller

Die Bezirksversammlung der Kolpingsfamilien im Ostalbkreis hat sich entschieden, den diesjährigen Kolpingpreis an die Uganda-Hilfe von Helene Dingler und ihrem Team zu verleihen. Damit soll auch das Lebenswerk der Bäuerin vom Seegartenhof (Oberkochen/Königsbronn) geehrt und gewürdigt werden.

Helene Dingler ist Initiatorin und Motor der Uganda-Hilfe, die unter dem Namen „Projekt Pater Josef Gerner“ und unter der Schirmherrschaft der Katholischen Pfarrgemeinde in Königsbronn aktiv ist. Die Uganda-Hilfe besteht seit 20 Jahren und unterstützt derzeit Projekte verschiedener Missionare der Ellwanger Combonis

Pater Gerner ist in vier Pfarreien in Uganda tätig. Das Team von Helene Dingler leistet dort Mitfinanzierung von Kirchenbauten, Renovierung und Erweiterung von Schulen, Schulgelder, Lehrergehälter, Neubau und Einrichtung eines Mädchen-Schlafsaales sowie Nahrungsmittelhilfe, Brunnenbau und viele mehr.

Außerdem werden die Aktivitäten der Comboni-Brüder Günther Nährich, KonradTremmel und Elio Croce sowie der Comboni-Schwester Hellen Akumu unterstützt. Über Uganda hinaus wird auch für die Arbeit von Bruder Bernhard Hengl im Südsudan Hilfe geleistet. Die Menschen dort leiden unter den schlimmen Auswirkungen des Krieges und des Lebens in Sumpfgebieten.

Helene Dingler hat schon mehrfach auf eigene Kosten die Missionare in Uganda besucht, um sich vom Einsatz der Hilfsgelder zu überzeugen und zu sehen, wo weitere Hilfe Not tut. Sie ist unermüdlich dabei, Geldgeber, Stiftungen und private Spender für ihre Hilfsaktion zu werben. Sie stellt auch selber Waren her, die auf Gemeindefesten oderöffentlichen Veranstaltungen zugunsten der Hilfaktion verkauft werden. Ihr Team unterstützt sie dabei tatkräftig.

Preis für außergewöhnliche Aktionen im Sinne Kolpings

Der Preis der Kolpingsfamilien im Ostalbkreis wird schon zum 16. Mal verliehen und weist auf die Ziele des Kolpingwerkes sowie die Arbeit in den Kolpingfamilien im Bezirk Ostalb hin. Ausgeschrieben wird der Preis für außergewöhnliche Aktionen im Sinne von Adolph Kolping. Dazu zählen Rettungsaktionen, Behindertenleistungen, soziales Engagement, Aktionen für den Umweltschutz sowie im sozialen, kirchlichen und Bildungsbereich.

Der Preis besteht aus einer Urkunde und einem Kolpingsymbol sowie einem Preisgeld, das aus der Bezirkskasse kommt. Die Preisverleihung erfolgt am Dienstag, 13. November, um 19.30 Uhr im Rupert-Mayer-Haus Oberkochen. Die Laudatio hält Bürgermeister Peter Traub.

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