Kollision im Tunnel: Sechs teils schwer Verletzte - B29 über Stunden gesperrt

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Unfallstelle
Nach einem schweren Unfall auf der B29 ist der Einhorntunnel in beide Richtungen gesperrt worden. (Foto: Remszeitung)
Aalener Nachrichten
Remszeitung

Nach einem schweren Unfall im Einhorntunnel in Schwäbisch Gmünd war die B29 zwischen Stuttgart und Aalen am Donnerstag bis in den späten Abend hinein gesperrt, der Verkehr wurde durch das Stadtgebiet Schwäbisch Gmünd umgeleitet.

Ein Gefahrguttransporter war nicht in den Unfall verwickelt. Ein Mensch schwebt in Lebensgefahr. Vier weitere Menschen wurden bei der Kollision schwer verletzt, einer leicht. 

Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Verkehrspolizei Aalen hatte um 13:45 Uhr der Fahrer eines Renault Twingo die Bundesstraße in Richtung Aalen befahren, als er aus bislang unbekannter Ursache plötzlich auf die Gegenfahrbahn geriet.

Dort prallte er seitlich versetzt mit einem ordnungsgemäß entgegenkommenden Lkw, Iveco mit Siloanhänger zusammen. Durch die Aufprallwucht wurde der Renault gedreht und wieder zurück auf seine Fahrbahn geschleudert.

Zerstörtes Auto
Nach einem schweren Unfall auf der B29 ist der Einhorntunnel in beide Richtungen gesperrt worden. (Foto: Remszeitung)

Der Lkw, Iveco geriet nach dem Aufprall seinerseits auf die Gegenfahrbahn, prallte dort in den Anhänger eines ordnungsgemäß entgegenkommenden Sattelzug, Daimler-Benz und anschließend frontal mit einem Pkw Honda zusammen.

Anschließend prallte der Lkw, Iveco seitlich gegen einen entgegenkommenden Klein-Lkw, ehe er gegen die linke Seite der Tunnelwand prallte und zum Stillstand kam.

Der Fahrer des Renault erlitt lebensgefährliche und seine Beifahrerin schwere Verletzungen. Darüber hinaus wurden der Fahrer des Lkw, Iveco und zwei Fahrzeuginsassen des Honda schwer verletzt.

Der Fahrer des Klein-Lkw wurde leicht verletzt. Der Fahrer des Lkw, Daimler-Benz blieb unverletzt und kam mit dem Schrecken davon. Die Verletzten wurden vom Rettungsdienst in unterschiedliche Kliniken eingeliefert.

Unfallstelle
Nach einem schweren Unfall auf der B29 ist der Einhorntunnel in beide Richtungen gesperrt worden. (Foto: Remszeitung)

An dem Renault, Honda, Lkw Iveco und dem Klein-Lkw entstand erheblicher Sachschaden, die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Der Lkw, Daimler war noch bedingt fahrfähig und konnte den Tunnel nach der Unfallaufnahme selbst verlassen. Der Gesamtschaden wird auf mindestens 196.000 Euro beziffert. Ob an der Tunnelwand ein Schaden entstanden ist, kann derzeit noch nicht beurteilt werden.

Eine erste Meldung wonach der Lkw mit Siloanhänger Gefahrgut geladen hatte bestätigte sich glücklicherweise nicht, er hatte Kunststoffgranulat geladen.

Zur Klärung der genauen Unfallursache wurde ein Unfallsachverständiger hinzugezogen.

Rettungshubschrauber
Nach einem schweren Unfall auf der B29 ist der Einhorntunnel in beide Richtungen gesperrt worden. (Foto: Remszeitung)

Der Rettungsdienst war mit 2 Rettungshubschraubern, 6 Rettungswagenbesatzungen, 2 Notarzteinsatzfahrzeugen, einem leitenden Notarzt, einem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst und 3 weiteren Notärzten im Einsatz.

Darüber hinaus waren vom DRK Schwäbisch Gmünd die Schnelleinsatzgruppe und eine Einsatzeinheit mit 36 Kräften vor Ort.

Die Freiwillige Feuerwehr Schwäbisch Gmünd war mit 73 Einsatzkräften und 13 Fahrzeugen im Einsatz.

Die Polizei war mit 7 Streifenbesatzungen vor Ort.

Darüber hinaus waren die Straßenmeisterstelle, Vertreter der Stadt Schwäbisch Gmünd, ein Tunnelmanager und Abschleppdienste im Einsatz.

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