Kleine Katzen zeigen an der Violine ihre Begabung

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 Die Mädchen des neu angebotenen Violine-Kurses zeigten unter der Leitung von Birgit Trost ihr Können an der Geige.
Die Mädchen des neu angebotenen Violine-Kurses zeigten unter der Leitung von Birgit Trost ihr Können an der Geige. (Foto: Daniela Bittner)

Die Hector-Kinderakademie in Hofen hat mit einem großen Festtag ihre Pforten geöffnet. Zahlreiche Gäste feierten mit und informierten sich über das Angebot. Unter anderem zeigten sieben Mädchen des neu angebotenen Violine-Kurses unter der Leitung von Birgit Trost ihr Können.

Die Hector-Kinderakademie gibt es in Hofen seit dem Schuljahr 2010/2011. Geschäftsführer ist Isidor Schneider, der Rektor der Kappelbergschule. Die Einrichtung ist eine von derzeit rund 65 Hector-Akademien in Baden-Württemberg und bietet eine besondere Förderung für Grundschüler an. Kinder, die besonders motiviert, kreativ oder begabt sind, erhalten hier eine zusätzliche Förderung.

Schneider freute sich über das große Interesse der Eltern, Lehrer und Schüler, die die Aula der Kappelbergschule füllten. Er wies auf die Partner der Akademie hin, derzeit sind das die Hochschule in Aalen, Explorhino, die Volkshochschule, die DAA Aalen und die Aalener Musikschule.

Talente nachhaltig fördern

Aus dem vielfältigen Kursangebot hatte die Akademie zwölf Kurse vorgestellt. Im Angebot waren beispielsweise „Kleine Forscher und Umweltdetektive“, „Elektrizität und Stromkreise“, Lego-Mindstorms, Naturphänomene, Mathematik, verschiedene Sprachkurse oder auch Schach. Diese machten nicht nur die Kinder neugierig, sondern auch die Eltern versuchten sich selbst an verschiedenen Stationen.

Ganzheitliche Förderung

Aalens Erster Bürgermeister Wolfgang Steidle zeigte sich sehr stolz auf die Leistung der Hector-Kinderakademie. Auch Bianca Schoell vom Staatlichen Schulamt Göppingen war voll des Lobes. Ein kleiner Kurzfilm über die Hector-Kinderakademie zeigte die Arbeit und die Ziele der Akademie auf. Sie soll eine ganzheitliche Förderung für die Kinder bieten, Talente nachhaltig fördern, mit Neuem experimentieren lassen und auch die Begabungen der Kinder fördern.

Dass nicht jedes begabte Kind zu den „hochbegabten“ Kindern gehört, das erfuhren die Erwachsenen in einem Vortrag von Lukas Götz. Er ist Diplom-Psychologe am Landesgymnasium für Hochbegabte in Schwäbisch Gmünd. Hochbegabte sind laut Definition Kinder mit einem IQ zwischen 120 und 130. Götz zeigte den interessierten Zuhörern verschiedene Wege auf, um Hochbegabung bei ihren Kindern zu erkennen und zu fördern.

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