Kirchenchor und der Chor Intakt begeistern Besucher in der brechend vollen Nikolauskirche

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In der brechend vollen Nikolauskirche in Waldhausen gaben der Kirchenchor und der Chor inTakt, beide unter der Leitung von Stef
In der brechend vollen Nikolauskirche in Waldhausen gaben der Kirchenchor und der Chor inTakt, beide unter der Leitung von Stefan Hahn-Dambacher, ein Konzert, das die Zuhörerinnen und Zuhörer begeistert mit viel Beifall bedachten. (Foto: Viktor Turad)
Freier Mitarbeiter

Mit einem Kirchenkonzert vom Allerfeinsten haben der Kirchenchor und der Chor Intakt die Besucher in der brechend vollen Nikolauskirche erfreut. Beide Chöre, die zum ersten Mal gemeinsam auftraten, leitet Stefan Hahn-Dambacher und er hat auch diesem rundum gelungenen Konzert seinen Stempel aufgedrückt. Mit seiner Liedauswahl hat er ein glückliches Händchen bewiesen, das bewies der starke Beifall zwischen den Akteuren und vor allem am Schluss. Nicht wenige Zuhörer beglückwünschten den Dirigenten hinterher persönlich.

Die Bandbreite der Darbietungen in deutscher, lateinischer und englischer Sprache umfasste unter dem Motto „Gemeinsam zu Gottes Ehre“ Chorliteratur mit klassischer Bearbeitung ebenso wie solistische Beiträge und Filmmusik überwiegend zeitgenössischer Komponisten. Nach der Begrüßung der Vorsitzenden Margret Glaser hatte der Kirchenchor einen Auftritt, der die Zuhörer beeindruckte. Den Auftakt markierte „Preis und Anbetung“ von Christian Heinrich Rinck, einem Komponisten der Romantik.

Es folgten unter anderem „Kyrie“, „Gloria“, „Sanctus“ und „Agnus Dei“ aus der „Missa Terra Supermontale“ des zeitgenössischen Komponisten Thomas Gabriel. Sie wurde mit Orchesterbegleitung aufgeführt und knüpft an die klassische Kirchenchorliteratur an, enthält aber auch Elemente aus Rock, Pop und Jazz.

Dass sich der Chor aber nicht nur auf getragene Melodien versteht, bewies er mit „Seid nicht bekümmert“ von Klaus Heizmann. Überwiegend flott präsentierte sich Intakt, der zweite Hahn-Dambacher-Chor. Als Solistinnen brillierten dabei Ute Hirsch bei „Ich traue auf dich“ von Thomas Simson und Katja Wernz bei dem Ohrwurm „I will follow him“, bekannt aus dem Film „Sister Act“.

Zum großen Finale vereinigten sich beide Chöre beim „100. Psalm“ von Ralph Vaughan Williams. Großen Anteil an dem Konzert hatten auch die Instrumentalisten Katharina Hutter und Philipp Schmid (E-Piano), Fabian Saur und Michael Schmid (Trompete), Pascal Esswein und Jonas Mack (Posaune), Philipp Scholz (Oboe), Elena und Matthias Kucher (Geige), Victoria Kucher (Cello), Marcel Dilger (Schlagzeug) und Johannes Pompe (Cajon).

Nach Dankesworten von Pfarrer Manfred Rehm verabschiedeten sich die Chöre mit dem Lied „Der Mond ist aufgegangen“ von ihrem begeisterten Publikum. „Es war uns ein Vergnügen, vor einem so vollen Haus zu singen“, versicherte Konrad Saur nach der Aufführung.

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