Kinder und Betrunkene sollten vom Feuerwerk die Finger lassen

 Knallkörper der Klasse 2 dürfen nur von Personen ab 18 Jahren gezündet werden.
Knallkörper der Klasse 2 dürfen nur von Personen ab 18 Jahren gezündet werden. (Foto: Inga Kjer)
IPF- UND JAGST-ZEITUNG

Auch im Ostalbkreis wird an Silvester gefeiert. Zum Start in ein neues Jahr versammeln sich Menschen auch auf den Straßen und feiern ausgelassen. Doch lauern bei all der guten Stimmung auch viele Gefahren. Traditionell werden Böller oder andere Feuerwerkskörper gezündet und Raketen in den Himmel geschossen. Diese bergen aber ein großes Risiko.

Vor allem in den falschen Händen können sie zu einer großen Gefahr werden. Ein besonderes Augenmerk sollte auf Kinder gerichtet werden. Sie können meist die Zeit bis zur Explosion eines Feuerwerkkörpers oder die Wucht der Explosion nicht richtig einschätzen.

Kinder unter zwölf Jahren dürfen deshalb keine Feuerwerkskörper kaufen oder entzünden. Jugendliche von zwölf bis 18 Jahren dürfen Feuerwerkskörper der Kategorie 1 kaufen und entzünden. Dazu gehören zum Beispiel Wunderkerzen, Tischfeuerzeug, Traumsterne und Eisfontänen.

 Knallkörper der Klasse 2 gehören nicht in Kinderhände. Kinder können die folgende Explosion häufig nicht richtig einschätzen.
Knallkörper der Klasse 2 gehören nicht in Kinderhände. Kinder können die folgende Explosion häufig nicht richtig einschätzen. (Foto: Marc Müller)

Feuerwerkskörper der Kategorie 2 dürfen erst von Personen ab 18 Jahren gekauft und entzündet werden. Dazu gehören Silvesterraketen, Feuerwerksbatterien, Knaller, Böller oder auch Vulkane. Das „Böllern“ ist aber nur am 31. Dezember und 1. Januar erlaubt. An allen anderen Tagen braucht man eine Ausnahmegenehmigung.

Achtung Alkohol

Betrunkene wissen in ihrem Zustand nicht um die Gefahren und verletzen sich häufig schwer an explodierenden Feuerwerkskörpern. Sie sollten deshalb kein Feuerwerk zünden.

Auch für diejenigen, die mit dem Auto unterwegs sind gilt: Finger weg vom Alkohol! Schon geringe Mengen verschlechtern die Wahrnehmung der Umwelt.

Besonders im Straßenverkehr sind die Auswirkungen verheerend. Man sollte sich daher mit seinen Freunden und Verwandten absprechen, wer auf dem Nachhauseweg hinter dem Steuer sitzt und deshalb keinen Alkohol trinkt. Wie an anderen Tagen auch hat der Fahrer sein eigenes Leben, das seiner Mitfahrer und das anderer Verkehrsteilnehmer in den Händen.

 Wer nach der Silvesterparty noch mit dem Auto fahren muss, sollte auf Alkohol verzichten.
Wer nach der Silvesterparty noch mit dem Auto fahren muss, sollte auf Alkohol verzichten. (Foto: Uli Deck)

So sollte man lieber öffentliche Verkehrsmittel oder ein Taxi benutzen, als sich oder andere in Gefahr zu bringen. Die Polizei wird in diesem Jahr wieder verstärkt Verkehrskontrollen betreiben, um Gefahren abzuwehren.

Die Behörden wollen dennoch ein unbeschwertes Feiern ermöglichen. Daher werden an Silvester viele zusätzliche Polizisten im Dienst sein. Das ist auch nötig, weiß die Polizei. Besonders auf großen Plätzen, aber auch auf den Plätzen in den größeren Städten werden sich viele Personen aufhalten. So sollte man sich vor Taschendieben hüten und sich fern von Streitenden halten.

Im Notfall kann man unter der Telefonnummer 110 Hilfe zu bekommen. Die Polizei hilft gerne.

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