KG Fachsenfeld/Dewangen möchte vorne mitringen

Mit den Ringern der KG Fachensfeld/Dewangen ist in dieser Oberliga-Saison mit Sicherheit auf der Matte wieder zu rechnen.
Mit den Ringern der KG Fachensfeld/Dewangen ist in dieser Oberliga-Saison mit Sicherheit auf der Matte wieder zu rechnen. (Foto: KG Fachsenfeld/Dewangen)
Aalener Nachrichten

Die Saison 2021 ist Geschichte, eine wieder mal von Corona geprägte Saison, die auch für die Ringer der KG Fachsenfeld/Dewangen nach der Vorrunde beendet war. Der Blick geht nach vorne auf eine hoffentlich längere Saison und mindestens ein besonderes Duell.

Das Team wurde 2021 deutlich verstärkt und bleibt daher auch 2022 fast unverändert. Der Abgang von Mirco Minguzzi nach Dürbheim schmerzt etwas, aber man konnte dem Ringer eben nicht genügend Kämpfe versprechen, die für seine Entwicklung wichtig sind. Minguzzi wechselt in die Verbandsliga zum SV Dürbheim. Durch die Statusänderung von Baba-Jan Ahmadi, der in Aalen lebt und arbeitet, kann sich nun Nikola Markovic in der ersten Mannschaft beweisen. Er wird den zweiten Ausländerplatz, neben dem Kraftpaket Karoly Kiss belegen.

Es gibt das Sprichwort: „Never change a winnig team“. Mit diesem wollen daher auch Fachsenfeld/Dewangen in die neue Runde gehen. Man habe eine funktionierende und gute Mannschaft zusammen, die in der Oberliga sicherlich ganz vorne mitringen könne, so ist zumindest von Vereinsseite zu hören. Warum daher die Mannschaft verstärken? Berechtigte Frage. Doch Antworten, die werden die Sportler auf der Matte liefern müssen. Für alle Vereine der Oberliga Württemberg ist die Saison 2022 ein hartes Stück Arbeit. Mit dem SC Korb und dem TSV Herbrechtingen kommen zwei Aufsteiger in die Oberliga, die auf dem Transfermarkt deutlich zugelangt haben und als Neulinge gleich zu den Favoriten der Oberliga zählen. Beide Mannschaften sind gespickt mit ehemaligen Bundesliga-Ringern aus dem In- und Ausland, Olympiateilnehmer und Medaillengewinner bei internationalen Wettkämpfen. Beim Saisonstart am 3. September empfangen die Ringer aus Fachsenfeld/Dewangen die Mannschaft aus Fellbach. Dort wird sich zeigen, ob Ringer die KG-Ringer fit sind. Denn im Fellbacher Team stehen einige junge Athleten auf der Matte, die aktuelle Deutsche Jugendmeister sind beziehungsweise international für die Deutsche Nationalmannschaft um Medaillen kämpfen

Der Saisonhöhepunkt wird sicherlich wieder das Ostalb-Derby gegen den AC Röhlingen sein. Die Vorfreude ist in beiden Vereinen riesig und spürbar. Nach dem der Limes-Pokal im vergangenen Jahr nach nur einer halben Runde an die KG-Ringer ging, wollen die Röhlinger in diesem Jahr den Pokal sicherlich an die Sechta stellen. Auch der AC Röhlingen hat sich im Jahr 2022 verstärkt, mit Patrick Sorg kommt ein alter Bekannter nach Röhlingen zurück. Dieser ist bei der KG auch kein Unbekannter, hat er nicht das Ringen beim TSV Dewangen gelernt. Weitere Verpflichtungen sind Mikail Tsikovani, der wie Patrick Sorg vom Bundesligisten KG Baienfurt kommt und Erik Schweter vom KSV Unterelchingen. Speziell Tsikovani wird in der Oberliga nur sehr schwer zu besiegen sein

Daher ist eine gute Vorbereitung entscheidend. In einem Trainingslager Mitte August in Unterdürrbach gab es daher für die KG-Ringer den letzten Feinschliff. Deshalb müssen sich die Jungs um Trainer Frank Winkler, Co-Trainer Ceslaw Kowalik und Andreas Schröder nicht verstecken. Verstecken muss sich in der Oberliga sicher keine Mannschaft. Noch nie war die Oberliga Württemberg so ausgeglichen wie in diesem Jahr. Hier kann jeder jeden besiegen und kein Team möchte irgendwas mit dem Abstieg zu tun haben. Mit einem großen und breiten Kader können die Ringer aus Dewangen und Fachsenfeld nicht hervorstechen aber mit dem größten Videowürfel an der Hallendecke in der Ringer-Oberliga wollen die KG-Ringer bei den Heimkämpfen auch neben der Matte herausstechen.

Die zweite Mannschaft startet wieder in der Bezirksklasse II, mit überwiegend U 20-Ringern ausgestattet, möchte die KG-Reserve dieses Jahr oben angreifen. Da in der Zweiten im Österreichischen System gerungen wird, kommen hier bis zu 14 Ringer zum Einsatz. Bei den Schülern sieht es ähnlich aus. Auch wenn das Ziel der Trainer ein Platz unter den ersten Drei ist, muss man abwarten, wie sich die Kinder entwickelt haben. Eine volle Mannschaft können sie auf jeden Fall stemmen. Mit bis zu 74 Kindern im Bambini und Jugendtraining, hat die KG einen noch nie dagewesenen Zulauf an Kindern, was der Verein auf die Arbeit des Jugendleiters Tobias Gräupel zurück führt.

Wir haben die allgemeine Kommentarfunktion unter unseren Texten abgeschaltet. Für einzelne Texte wird es auch weiterhin die Möglichkeit zum Austausch geben. Aufgrund der Vielzahl an Kommentaren können wir derzeit aber keine gründliche Moderation mehr gewährleisten. Mehr Informationen zu unseren Beweggründen finden Sie hier.
Kommentare werden geladen

Persönliche Vorschläge für Sie