„Keine Rückschritte beim Ganztagesbetrieb“

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 Der Ebnater Ortschaftsrat will keine Verschlechterung beim Ganztagesbetrieb in der Grundschule.
Der Ebnater Ortschaftsrat will keine Verschlechterung beim Ganztagesbetrieb in der Grundschule. (Foto: Frank Leonhardt/dpa)

„Wir sollten mit Argusaugen darauf schauen, dass dieses Erfolgsmodell erhalten bleibt.“ Diese Meinung hat Ortsvorsteher Manfred Traub im Ortschaftsrat im Hinblick auf den Ganztagesbetrieb an der Ebnater Grundschule vertreten.

Seinen Ausführungen zufolge wird an der Schule an drei Tagen in der Woche ein Ganztagesbetrieb von sieben Stunden angeboten. Die Sache habe sich bewährt. Derzeit seien von insgesamt 122 Kindern 45 im schulischen Ganztag angemeldet, darunter 17 Schüler aus Waldhausen. „Wir müssen aufpassen, dass der Ganztagesbetrieb in Ebnat nicht gefährdet wird“, sagte Traub, da eine Mindestanzahl von 25 Schülern vorhanden sein müsse.

Nach Mitteilung von Schulleiterin Nicole Zoller funktioniert der Betrieb in Ebnat derzeit recht gut. Die Busverbindung nach Waldhausen klappe reibungslos und die Waldhausener Kinder seien gut integriert. Zoller lobte außerdem die Kooperation der Ebnater Grundschule mit dem Sportverein und dem Tennis-club. Dies sei eine tolle Lösung. Auch die Lehrer seien überaus engagiert. Die Schule lebe ganz anders; der Ganztagesbetrieb sei ein großer Gewinn.

Auf Nachfrage von Uwe Grieser (CDU) erklärte Ortsvorsteher Manfred Traub, dass geplant sei, in der alten Gartenschule zwei Wohnungen in Betreuungsräume umzuwandeln, um die angespannte Raumsituation zu verbessern. Allerdings sei derzeit erst eine Wohnung frei. Seiner Ansicht nach könne diese Wohnung bereits jetzt entsprechend umgebaut werden.

Ortschaftsrat Eugen Gentner (Freie Wähler) wollte wissen, wie viele Personen zur Betreuung der Kinder im Einsatz seien. Nach Auskunft der Schulleiterin sind es sechs Jugendbetreuer, fünf Lehrer und vier Personen, die sich um die Essensausgabe kümmern. Matthias Beyerle (Freie Wähler) regte an, die Öffnungszeiten der Grundschule mit denen der Kindergärten abzustimmen. Wie zu erfahren war, ist dies derzeit nicht der Fall. „Die Leute brauchen Planungssicherheit, einen Rückschritt beim Ganztagesbetrieb der Ebnater Grundschule werden wir nicht hinnehmen“, sagte Ortsvorsteher Traub.

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