Keine Panik bei Ellwanger Frauen

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 Melanie Kling.
Melanie Kling. (Foto: Peter Schlipf)
Sportredakteur/DigitAalen

Es läuft noch nicht rund bei den Landesliga-Fußballerinnen des FC Ellwangen. Nach dem Aus im WFV Pokal gegen Winnenden (1:2) und den ersten drei Spieltagen liegen die Fußballerinnen von der Jagst mit einem Punkt auf Rang elf – Vorletzter. Allerdings hat Ellwangen noch ein Spiel weniger auf dem Konto, als die meisten Kontrahenten. Das Spiel gegen den VfB Tamm wurde auf Grund von Spielerinnen-Mangel auf Seiten des VfB in den März verlegt.

Zuletzt mussten die Ellwanger eine 0:6-Packung hinnehmen. Doch gegen die Offensivpower des Spitzenreiters aus Jebenhausen (Torverhältnis: 22:9) ist das noch eher zu verschmerzen. „Jebenhausen ist sicherlich nicht unser Maßstab“, sagt FC-Trainerin Melanie Kling über den Tabellenersten, der mit Oberligaspielerinnen verstärkt die Liga aufmischt. Dennoch hätte man sich in Ellwangen sicherlich das eine oder andere Tor mehr gewünscht. Denn das Torverhältnis der FCE-Frauen steht aktuell bei zwei eigenen, bei neun Gegentoren. „Die Offensive ist momentan auch ein Augenmerk bei uns im Training“, so Kling weiter.

Sieben Verletzte

Aktuell plagen die Trainerin aber auch personelle Probleme, denn sie muss auf einige Spielerinnen verzichten. Nicht zur Verfügung stehen: Tatjana Hunger, Jule Buhl, Sabrina Winter, Michelle Schäfer, Nina Knödler und Jana Ebert. „Wir haben dennoch einen großen Kader und eine gute Trainingsbeteiligung“, sagt Kling und fügt an: „Nun müssen Ergebnisse folgen.“ Nach dem „erwartbaren schweren Auftakt“ in der Landesliga treffen die Ellwangerinnen nun auf Mannschaften, die „auf Augenhöhe“ mit der jungen Truppe von der Jagst sind.

„Generell ist die Liga abgesehen von Jebenhausen sehr ausgeglichen“, sagt Kling und führt das auch auf die Ergebnisse der ersten Spieltage zurück. „Erst gewinnt eine Mannschaft hoch, dann verliert sie in der Woche darauf wieder hoch“, so Kling weiter. Das vor der Runde vereinbarte Ziel, der Klassenerhalt in der Landesliga, sieht die neue Trainerin der Ellwanger Frauen nicht in Gefahr. Obwohl erst ein Punkt auf der Habenseite steht, glaubt Kling fest daran, dass schon bald weitere Zähler hinzukommen werden. Mit einem Durchschnittsalter von 19 Jahren muss die Mannschaft zwangsläufig noch viel lernen und es „braucht Geduld“. Im ersten Spiel der Landesliga-Saison hatten die Ellwangerinnen noch etwas Pech. Denn sonst wäre vielleicht schon mehr möglich gewesen. Hier hatten die Ellwangerinnen gegen Winnenden bereits nach acht Minuten mit 2:0 geführt. Am Ende stand ein 2:2 auf der Anzeigetafel. Auf die knappe Niederlage gegen Tabellenzweiten Erdmannhausen (0:1) folgte das besagte 0:6 gegen Jebenhausen.

An diesem Sonntag wartet nun in Ellwangen das Duell gegen den Tabellensechsten TSV Wendlingen.

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