Keine Jobkiller, sondern Jobknüller

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 Im „Truck Expedition“ können sich Schülerinnen und Schüler über Digitalisierung und Künstliche Intelligenz informieren. Die Ver
Im „Truck Expedition“ können sich Schülerinnen und Schüler über Digitalisierung und Künstliche Intelligenz informieren. Die Verantwortlichen haben am Mittwoch das Angebot vorgestellt. (Foto: Edwin Hügler)

Digitalisierung und Künstliche Intelligenz werden in der Berufswelt immer wichtiger. Im „Truck Expedition“ können sich Schüler in der Berufsfindungsphase über diese Themen informieren. Der von der Baden-Württemberg-Stiftung mit finanzieller Unterstützung von Südwestmetall und der Bundesagentur für Arbeit konzipierte Truck ist am Donnerstag und am Freitag an der Hochschule Aalen zu besichtigen.

Bei der Präsentation hob der Landtagsabgeordnete Winfried Mack die große Bedeutung der Digitalisierung in der Berufswelt hervor. Man müsse lernen mit diesem Thema umzugehen. Die Abteilungsleiterin Forschung der Baden-Württemberg-Stiftung, Angela Kalous, meinte, der Truck zeige den jungen Leute die Hintergründe der Digitalisierung und der Künstlichen Intelligenz. Die Schüler könnten sich spielerisch damit befassen.

Hochschulrektor Gerhard Schneider und der Dekan der Fakultät Elektronik und Informatik, Markus Liebscher, erläuterten ein von der Hochschule Aalen entwickeltes Exponat, das in einem Labyrinth Künstliche Intelligenz anwendet. Markus Kilian, Geschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Südwestmetall, lobte die innovative und praxisnahe Darstellung der Digitalisierung. Der Chef der Agentur für Arbeit Aalen, Elmar Zillert, zeigte sich davon überzeugt, dass Digitalisierung und Künstliche Intelligenz in Deutschland nicht zu Jobkillern, sondern zu Jobknüllern werden. Es gelte die Neugier der Jugendlichen für diese Themen zu wecken.

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