Kein einfaches Unterfangen

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Die TSG (rote Trikots) hat einen schweren Gegner vor sich.
Die TSG (rote Trikots) hat einen schweren Gegner vor sich. (Foto: Peter Schlipf)
Kai Eder

Der Tabellenführer der Fußball-Landesliga, 1. FC Heiningen, gibt seine Visitenkarten bei der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach ab. Anpfiff der Partie ist am Sonntag um 15 Uhr im heimischen Sportpark. Die 1:2-Niederlage zuletzt gegen den SV Ebersbach/Fils war der schwachen zweiten Halbzeit geschuldet. Zu Beginn hatte die TSG noch alles im Griff.

Ging auch durch einen schönen Treffer von David Weisensee in Führung, doch dann hatten die Gäste mehr vom Spiel und auch in der Offensive mehr Kreativität. Obwohl die zwei Gegentore unglücklich waren, am Ende ging der Sieg für den SVE in Ordnung. „Wir konnten im zweiten Durchgang unseren Plan nicht umsetzen. Hatten weniger Zugriff auf Ball und Gegner und somit auch weniger Anteile. Gegen ein Spitzenteam, wie es Ebersbach ist, war es dann am Ende einfach zu wenig“, so TSG-Trainer Benjamin Bilger.

In die Spur kommen

Nun gilt es gegen den Spitzenreiter Heiningen wieder in die Spur zu kommen. Kein einfaches Unterfangen, da der FCH die gesamte Saison hinweg sehr konstant spielt und zu recht an der Spitze steht. Die Elf von Trainer Denis Egger besiegte den SV Ebersbach mit 3:2 und hat noch ein Spiel weniger als der Verfolger TSGV Waldstetten.

In diesem Jahr gilt für Heiningen nur der Aufstieg in die Verbandsliga. „Heiningen ist dieses Jahr der Topfavorit. Wir freuen uns auf die Partie. Ich hoffe, dass zahlreiche Zuschauer den Weg in den Sportpark finden werden, um das Team lautstark zu unterstützen. Wir werden auf dem Feld alles geben, damit der Funke überspringt“, sagt Bilger. Zuletzt musste der Trainer auf Oliver Rieger verzichten. Er wird gegen Heiningen wieder im Kader stehen.

Wem Bilger das Vertrauen schenken wird, bleibt abzuwarten. „Es ist klar, dass Mischa Welm und ich nach der Niederlage gegen Ebersbach über Veränderungen nachdenken. Ob und wie diese aussehen, werden wir nach dem Abschlusstraining festlegen. Sicher ist, dass alle Spieler gut arbeiten und jeder einen Einsatz gegen Heiningen verdient hätte“, sagt Bilger.

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