Kegeln bei der WM: Sissi Schneider und Kathrin Lutz.
Kegeln bei der WM: Sissi Schneider und Kathrin Lutz. (Foto: KCS)
Aalener Nachrichten

Die Mannschafts-Weltmeisterschaft steht vor der Tür und der KC Schrezheim schickt gleich vier Keglerinnen ins Rennen: Kathrin Lutz, Sissi Schneider, Laura Runggatscher (Italien) und Wolfgang Lutz.

Die WM in tschechischen Rokycany steht an und Wolfgang Lutz ist auch wieder dabei. Dieses Mal als Cheftrainer der deutschen Damen. Die UWV (unmittelbare Wettkampfvorbereitung) ist bereits abgeschlossen und die Mädchen haben es in das jeweilige WM-Team geschafft. Es ist wieder eine Team-WM, und damit treten die deutschen Damen als Titelverteidiger an. Vor zwei Jahren haben sie in Deutschland in einem Herzschlagfinale die Goldmedaille gegen Kroatien gewonnen und die gilt es zu verteidigen.

Der deutsche Kader ist dieses Mal ein klein wenig anders. Es treten für Deutschland an: Alina Dollheimer, Daniela Kicker (beide Victoria Bamberg), Anna Müller (SV Pöllwitz), Yvonne Schneider, Sandra Sellner und Saskia Seitz (KV Liedolsheim) und natürlich die beiden Schrezheimerinnen Sissi Schneider und Kathrin Lutz. Das erste Spiel gibt schon einiges her. Es gilt sich in den Wettkampfmodus zu bringen, die Bahn kennenlernen und auch gleich zu zeigen was in einem steckt. Los geht am Samstag, 18. Mai. Gespielt wird im ersten Teil in der Gruppenphase, bevor die jeweils zwei besten jeder Gruppe in die Viertelfinale gehen. Interessant wird diese Phase ganz bestimmt, denn aus Schrezheimer Sicht wird das Duell Deutschland - Italien mit Spannung verfolgt werden. In der Gruppe B sind Deutschland, Italien, Österreich und Polen. Der Startplan: Samstag, 18. Mai: Deutschland - Polen und Italien - Österreich; Montag, 20. Mai: Deutschland - Österreich und Italien - Polen; Mittwoch, 22. Mai: Deutschland - Italien und Österreich - Polen

Per Livestream dabei

Runggatscher will sich im Vergleich zur letzten Mannschaft-WM steigern. Für Kathrin Lutz war es ein großer Schritt nominiert zu werden und jeder weitere Schritt ist nun ein Plus für sie.

„Natürlich wäre eine Medaille schön. Wir schauen aber von Spiel zu Spiel“, sagte sie beim Training. Mit dieser Einstellung geht auch Sissi Schneider ans Werk: „Erst einmal gut in das Turnier hineinkommen und die Gruppenphase gut meistern, dann kann alles passieren! Eine Medaille zu gewinnen wird schwer genug, es ist aber alles machbar.“ Die Schrezheimer werden den Livestream von zu Hause wieder verfolgen und ihren Schützlingen die Daumen drücken.

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